Niersverbands-Chefin Sabine Brinkmann an ihrem neuen Arbeitsplatz, der Niers.

Niersverbands-Chefin Sabine Brinkmann an ihrem neuen Arbeitsplatz, der Niers.

Bild: © Niersverband

Prof. Dietmar Schitthelm ist Ende April 2021, mit Erreichen der Altersgrenze nach Niersverbandsgesetz, in den Ruhestand verabschiedet worden. Seit 1. Mai ist Sabine Brinkmann die erste Alleinvorständin eines sondergesetzlichen Wasserverbandes in Nordrhein-Westfalen. „Ich bin Wasserwirtschaftlerin durch und durch. Meine bisherigen Aufgaben bei einem anderen Wasserverband, einer Kommune und beim Land NRW haben mich mit sämtlichen Aspekten der Wasserwirtschaft in Berührung gebracht“, sagt Brinkmann.

Die gebürtige Bottroperin ist bereits seit Anfang März zur Einarbeitung in ihr neues Amt beim Verband tätig. Die Wasserwirtschaft sieht sie als wichtige Zukunftsaufgabe, in der es noch sehr viel zu tun gibt. „Es ist an der Zeit, dass wir das Wasser wieder mehr wertschätzen lernen“, sagt die Diplom-Ingenieurin. In den letzten heißen und trockenen Sommern habe man erkennen können, wie wichtig das Wasser für das Leben sei. Ihr Augenmerk werde vor allem der Verbesserung der Gewässerstrukturen und der Wasserqualität gelten.

Ganzheitliche Herangehensweise

Zu den Herausforderungen für die Zukunft zähle neben den Problemen, die mit dem Klimawandel verbunden sind, vor allem die Beseitigung von Mikroplastik, Spurenstoffen und multiresistenten Keimen. Aber auch in die Sanierung der in die Jahre gekommenen Anlagentechnik gelte es zu investieren. „In meinen verschiedenen früheren Aufgaben habe ich gerne in interdisziplinären Teams gearbeitet und gelernt, ganzheitlich zu denken,“ stellt Brinkmann fest. Das will sie auch beim Niersverband beibehalten. (hp)

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