Die Deutsche Umwelthilfe hat zwei Klagen in Mainz eingereicht.

Die Deutsche Umwelthilfe hat zwei Klagen in Mainz eingereicht.

Bild: © fotofox33/AdobeStock

Lösungsansätze zu entwickeln, wie der Verkehr verringert, optimiert und die verkehrsbedingte Emissionsbelastung in Städten vermindert werden kann – das ist Ziel des Projekts AA-Mobil von Ostalb Bürgerenergie, Hochschule Aalen und der Stadt Aalen. Dafür wurden in einer Studie Bürger, Unternehmen und Arbeitnehmer befragt. Aalens Oberbürgermeister Thilo Rentschler freut sich über die hohe Resonanz mit über 1300 Rückläufern.

Wesentliche Ergebnisse der Umfrage sind, dass drei Viertel der befragten Personen täglich Arbeitswege von bis zu 20 Kilometer zu bewältigen haben. Dies entspricht einer Fahrzeit von bis zu 30 Minuten. Hauptverkehrsmittel der Aalener Bürgerschaft ist das Auto mit annähernd 60 Prozent. Den ÖPNV nutzen 25 Prozent. Der verbleibende Anteil entfällt im Wesentlichen auf Fahrrad und Fußverkehr. Fahrgemeinschaften nehmen eine absolut untergeordnete Rolle ein, was den Schluss zulässt, dass der große Anteil der befragten Personen im Auto alleine zur Arbeit fährt.

Hoher Informationsbedarf bei Elektroautos

75 Prozent der Befragten haben zwei oder mehr Autos in ihrem Haushalt. Elektroautos sind noch eher selten, allerdings geben 62 Prozent der Befragten an, dass sie sich beim nächsten Autokauf vorstellen können, ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor durch ein Elektrofahrzeug zu ersetzen. Die Befragung macht einen hohen Informationsbedarf bei Elektroautos bezüglich Kosten, Reichweite, Ladeinfrastruktur und Umweltthemen deutlich. Erkennbar sei, dass die Befragten vorrangig lediglich die Anschaffungskosten von Fahrzeugen betrachten und die Betrachtung der gesamten Lebenszykluskosten außen vor bleibt.

Aus den Ergebnissen der Befragung und anhand von Experten-Interviews sowie durch die Arbeit des Projektteams wurden über 30 Lösungsansätze erarbeitet, wie die Verkehrssituation verbessert werden könnte. Diese werden nun analysiert und bewertet. Anschließend werden die Ideen und Lösungsansätze, die die größten Realisierungschancen haben, ausgewählt. Im September sollen die Ergebnisse im Gemeinderat vorgestellt werden.

Oberbürgermeister Thilo Rentschler freut sich auf den Präsentationstermin: „Ich bin sehr gespannt, welche konkreten Empfehlungen das Projektteam für die Stadt Aalen bereit hält und auf welchem Weg die Verkehrssituation in Aalen optimiert werden kann.“ (wa)

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