Die Swobee-Sharing-Points werden in Berlin gefertigt und bieten Platz für acht Akkus.

Die Swobee-Sharing-Points werden in Berlin gefertigt und bieten Platz für acht Akkus.

Bild: © Swobee

Swobee produziert nun Sharing-Points, an denen Akkus von Elektroleichtfahrzeugen aufgeladen werden können, wie am Fließband. Der Anbieter der Moblitätsinfrastruktur aus Berlin plant, bis 2020 bis zu 150 Swobee-Stationen in Deutschlands Großstädten zu etablieren. Die dafür notwendige Serienproduktion ist nun gestartet.

Wöchentlich sollen zwei Sharing-Points gefertigt werden, bis Ende dieses Jahres sollen dementsprechend 30 bis 50 Stationen die Montagehalle verlassen. Die ersten Terminals zum Aufladen von Akkus für E-Roller, E-Bikes und anderen Leichtfahrzeugen gehen an Partner in Berlin, Freiburg, Stuttgart, Frankfurt und Bochum.

Acht Kammern voller Akkus

Jede Wechselstation verfügt über einen einheitlichen Aufbau mit jeweils acht Fächern, die mit Akkus bestückt werden können. Ist der Akku leer, kann der Akku in einem leeren Fach abgegeben und geladen werden. Für den Kunden geht es ohne Wartezeit weiter, ein voller Akku wartet bereits in einem anderen Fach.

Damit dieses Prinzip aufgeht, können nur Akkus von GreenPack sowie "Kraftpaket"-Batterien des Elektroroller-Herstellers Kumpan geladen werden. Allerdings ist das System offen für die Integration weiterer Modelle. (ls)

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