Ein blaues Auge für Elektroautos und Hybride – aber zwei dicke blaue Augen für Benziner und Diesel: So lassen sich die jüngsten Zahlen des Kraftfahrtbundesamts (KBA) zu den Zulassungen im April in Deutschland zusammenfassen.
Im ersten Quartal war die Corona-Krise noch scheinbar spurlos am Verkauf von Elektroautos und Hybriden vorbeigegangen – es gab bis dahin zwei- bis dreistellige Zuwachsraten im Vergleich zum Vorjahr. Im April jedoch brach auch der Verkauf der Alternativen ein.
Das KBA nennt für Hybride eine Zulassungszahl von 16.573 Pkw, darunter 5618 Plug-in Hybride. Weiterhin wurden 4635 Elektro-Pkw, 286 erdgasbetriebene und 191 flüssiggasbetriebene Autos eingetragen.
Verkäufe wie vor einem Jahr
Gegenüber März bedeutet das einen Rückgang um 42,5 Prozent bei den Hybriden und um rund 55 Prozent bei den Elektroautos. Die Zahlen liegen damit auf einem Niveau wie vor einem Jahr.
Doch die Daten für den Gesamtmarkt sind noch viel trüber: Im April wurden 120.840 Autos neu zugelassen – ein Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat um -61,1 Prozent. Die Hälfte davon sind Benziner, ein Drittel Diesel. Der Marktanteil von Hybriden liegt bei 13,7 Prozent, der von Elektroautos bei knapp vier Prozent. (wa)



