Gemeinsam mit der Meyer Werft, Freudenberg Sealing Technologies und weiteren Partner will der Kreuzfahrtkonzern praktische Lösungen für eine klimaneutrale Mobilität in der Schifffahrt testen. In dem Projekt „Pa-X-ell2“ geht es um die Entwicklung eines dezentralen Energienetzwerkes und eines hybriden Energiesystems mit einer neuen Generation von Brennstoffzellen für den Einsatz auf Hochsee-Passagierschiffen. Das Projekt wird vom Bundesverkehrsministerium (BMVI) gefördert. "Mit dem erstmaligen Einsatz von Brennstoffzellen an Bord eines Hochseekreuzfahrtschiffes erreichen wir einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur emissionsneutralen Kreuzfahrt und zeigen konkrete Lösungen auf, wie wir unsere Klimaziele erreichen wollen", sagt Aida-Präsident Felix Eichhorn.
Brennstoffzelle für LNG-Kreuzfahrtschiff
Derzeit basiert die Energieversorgung an Bord der Aida Nova, dem emissionsärmeren Vorzeigeschiff der Reederei, auf Flüssiggas (LNG). Die Brennstoffzellen bieten die Möglichkeit geräusch-, vibrations- und emissionsarm Strom für den Bordbetrieb zu erzeugen. Die Brennstoffzellen von Freudenberg Sealing Technologies sind dabei auf eine deutlich höhere Haltbarkeit ausgelegt als beispielsweise Zellen für den Einsatz in einem Pkw. Erste Tests des Herstellers an Land haben gezeigt, dass eine Lebensdauer von mehr als 35.000 Betriebsstunden erreichbar ist. Geplant sind weitere emissionsreduzierende Projekte der Aida Cruises, darunter ein 10-MW-Batteriespeichersystem an Bord der Aida Perla und der Bezug von Landstrom für den größten Teil der Flotte. (pm)



