Der Verbraucherzentrale-Bundesverband fordert einen verbraucherfreundlichen Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Der Verbraucherzentrale-Bundesverband fordert einen verbraucherfreundlichen Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Bild: © AdobeStock/Wellnhofer Designs

Die Bundesregierung soll sich auf ein Konzept für den flächendeckenden Aufbau von E-Ladesäulen entlang von Langstrecken verständigt haben, berichtet das Nachrichtenportal Reuters. Damit könnte die E-Mobilität einen Schub erhalten, bremsen doch gerade die fehlenden Lademöglichkeiten auf den Langstrecken diese aus. So heißt es bei Reuters weiter, dass die Regierung fast zwei Milliarden Euro bis Ende 2023 investieren möchte, um damit rund 1000 Ladestationen entlang von Autobahnen aufzubauen. Wobei auch in abgelegenen Regionen welche entstehen sollen. Die Nachrichtenagentur beruft sich hierbei auf einen Gesetzentwurf des Bundesverkehrsministeriums. Ferner solle das Kabinett das Gesetz bereits am 10. Februar beschließen wollen.

Laut dem Entwurf soll der Bau und Betrieb der Stationen ausgeschrieben werden. Wer die geringsten Subventionen erfordere, erhalte den Zuschlag. Damit auch abgelegenere Standorte mit Schnellladesäulen für die E-Mobilität versorgt würden, sollen diese mit attraktiven Standorten in sogenannten "Losen" zusammengefasst werden. Des Weiteren sollen Firmen, die bereits eigenwirtschaftlich E-Schnellladesäulen ausgebaut haben, finanziell entschädigt werden, so Reuters. Denn diese kritisierten die angedachte staatliche Förderung des Ausbaus und bemängelten eine subventionierte Konkurrenz. (gun)

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