Der Streit um den Ort der Batteriezellenforschung in Deutschland hallt auch bei der Vergabe der ersten Millionen-Beträge nach.

Der Streit um den Ort der Batteriezellenforschung in Deutschland hallt auch bei der Vergabe der ersten Millionen-Beträge nach.

Bild: © Stefan Puchner/dpa

Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" wollen Deutschland und Frankreich ein Konsortium fördern, das von der Opel-Mutter PSA und dem französischen Batteriehersteller "Saft" gebildet wird. Das ist ein Tochterunternehmen des Total-Konzerns. Ein entsprechender Vorschlag soll in einer gemeinsamen Absichtserklärung der EU-Kommission unterbreitet werden, schreibt die Zeitung, der das Schreiben vorliegt.

In Branchenkreisen wurde die Einschätzung bestätigt, dass das Opel-Komponentenwerk in Kaiserslautern als Standort für die Batteriefertigung in Betracht kommt. Opel wollte dies weder bestätigen noch dementieren. Auch über die Höhe einer möglichen Förderung schwieg der Autobauer. Ein Sprecher erklärte nur: "Die Groupe PSA begrüßt den Ansatz, eine Batteriefertigung in Europa zu etablieren."

Berlin hofft auf schnelle Fortschritte

Laut FAZ hofft man in Berlin auf schnelle Fortschritte noch in dieser Woche. "Die Kommission ist jetzt am Zug, mit einem 'Letter of Comfort' grünes Licht für das deutsch-französische Projekt zu geben", sagte eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums der Zeitung. (dpa/hil)

 

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