Die Zellen für die Fertigung von Batterien für E-Fahrzeuge in Europa werden bisher meist aus Asien importiert.

Die Zellen für die Fertigung von Batterien für E-Fahrzeuge in Europa werden bisher meist aus Asien importiert.

Bild: © Akasol

Akasol, Hersteller von Lithium-Ionen-Batteriesystemen, erweitert den langfristigen Rahmenvertrag "zur Belieferung eines schwedischen Nutzfahrzeugherstellers" mit Hochleistungs-Batteriesystemen für elektrische Busse und Lastwagen – der Abnehmer dürfte wohl Volvo sein. Die Darmstädter liefern bis Ende 2023 Lithium-Ionen-Batteriesysteme der zweiten Generation vom Standort Langen sowie vom geplanten neuen Standort in den USA. Das Auftragsvolumen liege im mittleren bis oberen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich.

Mit der zweiten Generation erhalte der Kunde ab 2020 Hochleistungs-Batteriesysteme für Busse und Trucks, die im identischen Bauraum und bei vergleichbarem Gewicht 30 Prozent mehr Energiedichte und somit mehr Reichweite erzielen. Darüber hinaus seien die Batteriesysteme schnellladefähig, was ein besonderes Anliegen des Kunden ist.

Neue Anwendungen werden möglich

"Mit der kontinuierlichen Verbesserung unserer Batteriesysteme erweitern wir sukzessive die Anwendungsmöglichkeiten für elektrisch betriebene Busse und Nutzfahrzeuge. Zum elektrischen Stadtbus kommen jetzt in beeindruckendem Tempo Kurz- und Mittelstrecken-LKW dazu, wie der Folgeauftrag aus Schweden unterstreicht", erklärt Akasol-Vorstandsvorsitzender Sven Schulz.

Ein weiterer positiver Effekt der Zusammenarbeit sei die massive Minderung des CO2-Ausstoßes durch die Elektrifizierung tausender Nutzfahrzeuge und Busse. Allein durch diesen Auftrag – so Akasol – könnten die CO2-Emissionen um 300.000 t pro Jahr auf Basis des aktuellen Strommixes gemindert werden. (wa)

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