Bild: © ESB

Der regionale Energieversorger Inn-Ergie aus Raubling bei Rosenheim macht die Region fit für die Elektromobilität. Das kleine Unternehmen, dessen Gesellschafter die Energie Südbayern und die Stadtkwerke Rosenheim sind, verfügt nun über sechs Ladestationen. Getankt wird an den Ladesäulen ausschließlich Ökostrom aus 100 Prozent Wasserkraft. In Verbindung mit dem umweltfreundlichen Elektroantrieb macht das die E-Mobilität in der Region lokal emissionsfrei und nachhaltig.

Energiewende nicht ohne Verkehrswende

Rainer Auer, Bürgermeister der Gemeinde Stephanskirchen, freut sich, dass die Einwohner und die Durchreisenden von der zusätzlichen Lademöglichkeit der Region profitieren: „Die Energiewende klappt nicht ohne Verkehrswende. Eine gut ausgebaute, flächendeckende Ladeinfrastruktur ist ein enorm wichtiger Baustein für die Akzeptanz der E-Mobilität. Wir setzen ein Zeichen, dass wir als Gemeinde das Thema Verkehrswende angehen und aktiv gestalten“, so Auer.

Geplant und errichtet wurde die Ladestation von Inn-Ergie. Der Energieversorger übernimmt auch den Betrieb der Anlage. Helmut Schmidbauer, einer der beiden Geschäftsführer, zieht ein positives Resümee zur Zusammenarbeit mit den Gemeinden: „Wir bieten kommunalen Partnern intelligente Ladelösungen für eine moderne und vorausschauende Verkehrsplanung.“ Dies bestätigt auch sein Geschäftsführer-Kollege Sebastian Ranner: „Von der Planung über die Umsetzung bis hin zum Betrieb der Anlage übernehmen wir sämtliche Leistungen – und das immer in enger Abstimmung mit den Gemeinden und anderen Projektbeteiligten.“

Durch die Integration der Ladesäulen in den Roaming-Verbund von ladenetz.de können alle Fahrer von Elektroautos ihre Fahrzeuge dort laden. (wa)

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