In 15 Minuten ist die Autobatterie wieder aufgeladen. Und das Netz von Ladesäulen soll auch an Österreichs Autobahnen wachsen.

In 15 Minuten ist die Autobatterie wieder aufgeladen. Und das Netz von Ladesäulen soll auch an Österreichs Autobahnen wachsen.

© Innogy

Innogy und Kelag statten vier Autobahnraststätten der österreichischen Asfinag mit Ladeinfrastruktur aus. Zwei Standorte in Kärnten, die Raststätten Dreiländereck Nord und Völkermarkt, erhalten neue Deifach-Ladestationen. Auch die bei Salzburg gelegene Rastanlage Eben Süd und Kammern in der Steiermark bekommen je ein 175 kW-Ultraschnelllader und zwei 50 kW-Lader. Die Stationen werden mit allen gängigen Anschlüssen ausgestattet.

Elke Temme, Bereichsleiterin Elektromobilität bei Innogy, ist sehr zufrieden: „Gemeinsam mit der Kelag verstärken wir damit unsere Aktivitäten auf dem österreichischen Markt. An jedem Standort bieten wir auch eine Ladestation der Generation von morgen an, den sogenannten High Power Charger. Damit ist ein Fahrzeug in rund 15 Minuten wieder nachgeladen. So machen wir das elektromobile Langstreckenfahren einfach und komfortabel.“ Die Kelag betreibt derzeit in Kärnten rund 180 Ladepunkte für E-Autos und gehört zu den führenden Anbietern von Ladeinfrastruktur in Österreich.

Auch Langstrecken sollen mit dem E-Auto möglich werden

Manfred Freitag, Vorstand der Kelag, ergänzt: „In Kooperation mit Innogy bieten wir Ladeinfrastruktur auch für Private, Gewerbe- und Industriekunden sowie für öffentliche Unternehmen an. Mit dem gemeinsamen Projekt erweitern wir unser Engagement und schaffen eine wichtige Voraussetzung dafür, dass mit E-Autos auch Langstrecken bequem gefahren werden können. Neben dem Ultraschnelllader errichten wir an den vier Autobahn-Standorten noch zwei weitere Schnelllader, von denen wir bereits mehr als ein Dutzend in Betrieb haben.“

Die Asfinag, Österreichs führende Betreiberin von Autobahnraststätten, sieht in den Stromtankstellen den nächste zukunftsweisende Schritt, um das Versorgungsnetz für die Fahrer von E-Autos noch enger zu knüpfen. Innogy hat die Entwicklung moderner Ladetechnologien in den vergangenen Jahren stark vorangetrieben. Das Unternehmen bietet ein breitgefächertes Portfolio von Ladeinfrastruktur und Services für Flottenbetreiber, Geschäfts- und Privatkunden sowie den öffentlichen Bereich. Mit rund 7.000 vernetzten Ladepunkten ist Innogy einer der führenden Betreiber von Ladeinfrastruktur in Europa. (sig)

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