Einer der größten Inverkehrbringer von Verpackungen gründet sein eigenes Duales System.

Einer der größten Inverkehrbringer von Verpackungen gründet sein eigenes Duales System.

Bild: © Marcel Kusch/dpa

Den Ausbau von 400 Ladesäulen hat sich Lidl vorgenommen und zwar bis März 2020. Bislang stehen Kunden auf den Parkplätzen der Einkaufsfilialen neun Ladesäulen zur Verfügung. Mit der Ausbau-Offensive will Lidl nicht nur das größte Ladenetz unter den Lebensmittelhändlern betreiben, sondern könnte am Konkurrenten Aldi vorbeiziehen.

Aldi ist bereits 2015 auf den Trend der alternativen Antriebe aufgesprungen und hat mittlerweile mehr als 50 Standorte mit Stromtankstellen ausgestattet. Zudem startete der Discounter 2018 den Ausbau von Schnellladern an Standorten mit Autobahnnähe. Auch Lidl setzt künftig auf einen Mix aus AC- und DC-Ladesäulen. Bis zu 50 kW sollen die leistungsstarken Ladesäulen an Leistung bereitstellen.

Rewe und Kaufland ebenfalls im Markt tätig

Derzeit ist das Unternehmen, das zur Schwarz-Gruppe gehört, bereits mit der Errichtung von 20 Ladesäulen in ganz Deutschland beschäftigt. Damit es mit dem Ausbauziel klappt, will Lidl nun das Tempo deutlich anziehen: Ab sofort werden Neubauten obligatorisch mit einer E-Ladesäule ausgestattet und auch im Zuge einer Modernisierung werden Filialen für die E-Mobilität tauglich gemacht. Langfristig sollen nicht mehr als 50 Kilometer zwischen zwei Lidl-Ladesäulen liegen.

Neben Lidl und Aldi ist auch Rewe beim Ausbau der Ladeinfrastruktur aktiv. 50 Ladesäulen hat die Kette in Betrieb. Kaufland, das ebenfalls zur Schwarz-Gruppe gehört, arbeitet an 100 Ladesäulen. (ls)

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