Die russische Exklave Kaliningrad wird künftig über LNG-Schiffe mit Gas versorgt.

Die russische Exklave Kaliningrad wird künftig über LNG-Schiffe mit Gas versorgt.

Bild: © vladsv/Adobe Stock

Die Gesamtauslastung aller europäischen LNG-Terminals ist im dritten Quartal 2020 im Vergleich zum zweiten Quartal um zwölf Prozentpunkte gesunken und beträgt nun noch 35 Prozent. Das geht aus dem LNG-Markt-Radar hervor.  

Demnach gibt es bei der durchschnittlichen täglichen Ausspeisung ein zweigeteiltes Bild zwischen Nord- und Südeuropa: In Nordeuropa halbierte sich die Ausspeiserate im dritten Quartal im Vergleich zum zweiten Quartal dieses Jahres. In Südeuropa wiederum ist die Situation eine völlig andere: Die tägliche Ausspeiserate stieg im Vergleich zum 2. Quartal um circa 10 Prozent. In beiden Fällen unterscheidet sich die Entwicklung damit nicht von der im Vorjahr.

China prescht voran

Auf dem Vormarsch bei den LNG-Importen sind die Chinesen. Sie haben die Importe seit 2017 Jahr für Jahr gesteigert – trotz Corona. Gegenüber der ersten Jahreshälfte 2017 haben sie sich in der ersten Hälfte dieses Jahres knapp verdoppelt. China liegt laut der Analyse bei dem prozentualen Anteil an den LNG-Importen nun mit circa 31 Prozent gleichauf mit Japan. Damit entfallen über 60 % aller asiatischen LNG-Importe auf China oder Japan.

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