Bei Flächen für Ladeinfrastruktur bevorzugen Kommunen zu oft ihre eigenen Stadtwerke, lautet der Vorwurf des Bundeskartellamts.

Bei Flächen für Ladeinfrastruktur bevorzugen Kommunen zu oft ihre eigenen Stadtwerke, lautet der Vorwurf des Bundeskartellamts.

Bild: © fottoo/AdobeStock

In einem deutlich anziehenden PKW-Markt haben Autos mit alternativen Antrieben ihre Position im März weiter ausgebaut. Das zeigen Zahlen des europäischen Automobilhersteller-Verbands ACEA. Der Marktanteil von Hybridautos stieg auf 24,3 Prozent und von batterieelektrischen Autos auf 13,9 Prozent. Dennoch behalten Benziner mit 37,5 Prozent nach wie vor den größten Anteil.

Insgesamt verzeichnete der EU-Automarkt im März einen deutlichen Anstieg der Pkw-Zulassungen um 28,8 Prozent. Bei den batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) lag das Wachstum sogar bei 58 Prozent. Der Marktanteil kletterte damit auf 13,9 Prozent – ein Plus von 2,5 Prozentpunkten gegenüber März 2022. Insbesondere der drittgrößte Markt, die Niederlande, verzeichnete einen drastischen Anstieg um 132,6 Prozent.

Südeuropa setzt auf Hybride

Auch Hybrid-Elektrofahrzeuge (HEV) hatten einen weiteren starken Monat. Die Verkäufe wuchsen um 38,1 Prozent. Insbesondere in Spanien (+75,3 Prozent) und Italien (+47,8 Prozent) legten die Verkäufe zu. Folglich erreichten HEV einen Marktanteil von 24,3 Prozent, ein Plus von 1,6 Prozentpunkten gegenüber März 2022.

Der EU-Markt für Plug-in-Hybridfahrzeuge (PHEV) zeigte nur ein bescheidenes Wachstum von 4,3 Prozent. Auch hier zeigte sich ein starkes Wachstum in Südeuropa. Dagegen gingen die Zahlen im deutschen Markt um 38,5 Prozent zurück. Damit verliert der Gesamtmarktanteil von PHEV1,6 Prozentpunkte auf 7,2 Prozent.

Die Neuzulassungen von Benzinfahrzeugen legten um fast 30 Prozent zu. Damit stieg der Marktanteil von Benzinern um 0,4 Punkte auf 37,5 Prozent. Auch der EU-Dieselautomarkt entwickelte sich besser. 11,8 Prozent mehr Fahrzeuge wurden zugelassen. Damit sank der Marktanteil aber um 1,1 Prozentpunkte auf 14,5 Prozent. (wa)

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