Deutschland darf den Umstieg auf elektrisch angetriebene Nutzfahrzeuge fördern.

Deutschland darf den Umstieg auf elektrisch angetriebene Nutzfahrzeuge fördern.

Bild: © Björn Wylezich/stock.adobe.com

Ein flächendeckendes Netz von Schnellladepunkten in Deutschland – das ist das Ziel des Deutschlandnetzes. Ein wichtiger Schritt dabei ist der Aufbau von Ladestationen an unbewirtschafteten Autobahn-Rastplätzen. Nun ist in Schleswig-Holstein die erste dieser Stationen in Betrieb gegangen.

Die erste Station befindet sich an der Autobahn 21 zwischen Kiel und Bad Segeberg. Sie liegt an der Rastanlage Depenauer Moor West im Kreis Plön. Autos können dort an vier Ladepunkten mit maximal 400 Kilowatt geladen werden.  Der Standort wird von der Autostrom plus GmbH betrieben.

Alle zehn Minuten Ladesäulen an Autobahnen

Insgesamt sollen im Deutschlandnetz an den Autobahnen 1000 Schnellladepunkte an 200 Standorten aufgebaut werden. Bundesverkehrsminister Volker Wissing sagte: "Heute öffnet der erste Autobahn-Schnellladepark des Deutschlandnetzes und schließt damit einen weißen Fleck auf der Ladelandkarte. Bis 2026 entstehen 200 Ladeparks an unseren Autobahnen."

Langfristig sollen an den Autobahnen insgesamt 4000 Schnellladepunkte entstehen. Das Netz ist so geplant, dass alle zehn Fahrminuten Ladesäulen an den Autobahnen zu erreichen sind. (wa/dpa)

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