Das Bundesforschungsministerium macht Druck, dass eine ambitionierte nationale Wasserstrategie endlich auf den Weg kommt.

Das Bundesforschungsministerium macht Druck, dass eine ambitionierte nationale Wasserstrategie endlich auf den Weg kommt.

Bild: © Thomas/AdobeStock

Niedersachsens Wissenschaftsministerium fördert die Forschung am grünen Wasserstoff mit Millionensummen. Gefördert würden Forschungsverbünde, die an der Weiterentwicklung der Zukunftstechnologie arbeiten, teilte die Leibniz-Universität Hannover am Dienstag mit. Die Hochschule leitet nach eigenen Angaben zwei der fünf geförderten Projekte und ist an einem weiteren Verbund beteiligt.

Von den fünf in der ersten Ausschreibungsrunde erfolgreichen Projekten würden im kommenden Jahr drei ausgewählt, hieß es. Diese sollten dann ab Sommer 2021 mit je zwei Mio. Euro gefördert werden. Für die erste Phase gebe es 100.000 Euro pro Projekt.

Mehr Effizienz und Einsatz in der Luftfahrt

Um Wasserstoff als Energieträger zu nutzen, muss Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten werden – ein energieintensiver Prozess, wie die Hochschule erklärte. Die Technologie sei umweltschonend und effizient, wenn für diesen Prozess die sogenannte Elektrolyse – Strom aus erneuerbaren Energien wie Wind-oder Solarkraft – genutzt werde. Gefördert werden die Verbünde vom Programm «Innovationslabore für Wasserstofftechnologien» des Ministeriums.

Mit dem Prozess der Elektrolyse befasst sich den Angaben zufolge das Forschungsprojekt von Professor Richard Hanke-Rauschenbach vom Institut für Elektrische Energiesysteme. Ziel sei eine deutlich effizientere Wasserstofferzeugung. Die Verbrennung von Wasserstoff wiederum ist Gegenstand eines zweiten Innovationslabors. Es gehe im Projekt des Instituts für Technische Verbrennung darum, wie Wasserstoff in annähernd herkömmlichen Verbrennungsmotoren oder künftigen Flugzeugtriebwerken eingesetzt werden kann. (lm/dpa)

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