Greenpeace-Energy-Vorstand Nils Müller

Greenpeace-Energy-Vorstand Nils Müller

Bild: © Greenpeace Energy

Die Ökoenergieanbieter Elektrizitätswerke Schönau, Greenpeace Energy, Inselwerke und Naturstrom sowie die GLS Bank gründen ein Gemeinschaftsunternehmen namens "Ladegrün!", um eine grüne Ladeinfrastruktur aufzubauen. Die neue Genossenschaft soll ihren Sitz in Berlin haben, heißt es in einer Pressemitteilung.

Im kommenden Jahr will das Gemeinschaftsunternehmen mehr als 100 Ladepunkte errichten. Für das Jahr 2025 plant es bundesweit insgesamt bis zu 4.000 Ladepunkte. Geladen werden soll ausschließlich Ökostrom. Dieser soll nicht teurer sein als Strom an anderen Ladesäulen, der auch aus fossilen Energieträgern gewonnen wird.

Zusammen etwa 1 Mio. Kunden

Die Genossenschaft will neben öffentlichen Säulen setzen auch auf nicht- oder teilöffentliche Ladepunkte für Gewerbekunden, Wohnbauprojekte und ökologisch orientierte Betreiber von E-Auto-Flotten setzen. Nach eigenen Angaben haben die Gründungspartner von "Ladegrün!" zusammen etwa eine Million Kunden.

Offen für weitere Partner

Das Gemeinschaftsunternehmen soll nicht nur Ladesäulen errichten und betreiben, sondern Kunden auch Dienstleistungen wie die technische und kaufmännische Betriebsführung von Ladepunkten anbieten. Ihren Betrieb soll die Genossenschaft im Februar oder März aufnehmen, heißt es in der Presseaussendung. Weitere Partner können sich anschließen. (ab)

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