Der Deutsche Städte- und Gemeindebund will Elektromobilität in die Fläche bringen.

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund will Elektromobilität in die Fläche bringen.

Bild: © nrqemi/stock.adobe.com

Der Ladedienstleister The Mobility House (TMH) hat eine interne Finanzierungsrunde vorgenommen. Lead-Investor war dabei Mercuria, Co-Leads sind Ventura Capital und der Green Gateway Fund, wie TMH mitteilt. Weitere strategische Investoren seien demnach Mercedes-Benz, Alliance Venture, Mitsui und die SP Group.

Die rund 50 Mio. Euro aus der Serie-C-Finanzierung sollen für den Ausbau der Marktposition im Bereich Smart Charging und Vehicle-To-Grid (V2G) aufgewendet werden. "Diese Lösung erhöht die Flexibilität der Energiemärkte, die die wachsenden neuen und volatilen erneuerbaren Energiequellen auffangen müssen", sagt Jean François Steels, Vice President Energy Transition bei Mercuria und Lead-Investor. 

Erneuerbaren Strom zwischenspeichern

The Mobility House hat unter anderem die Technologie "ChargePilot" sowie die "EV Aggregation" und "FlexibilityTrading Platform" entwickelt. Mit den Lösungen sollen sich mobile und stationäre Batterien von Elektrofahrzeugen in Pufferspeicher beziehungsweise Flexibilitätspotentiale verwandeln. So könnten Elektrofahrzeuge das Energiesystem erneuerbaren Strom zwischenspeichern und das Netz der Zukunft stabilisieren.

Der Ladedienstleister war zudem kürzlich an die europäische Strombörse EPEX SPOT integriert worden. Das sei ein Schritt zur intelligenten Vernetzung des Mobilitäts- und Strommarktes, hieß es. "Wir sehen The Mobility House als die weltweit führende Softwareplattform zur Monetarisierung von Elektrofahrzeugbatterien, die Netzstabilität und Speicherleistungen für ein zu 100 Prozent erneuerbares Energie- und Verkehrssystem bereitstellt", erklärte Jochen Wermuth, Gründer des Green Gateway Fund und Co-Lead Investor. (jk)

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