Die kurzen Distanzen der Pflegedienste seien ideal für Elektromobilität, meint NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart.

Die kurzen Distanzen der Pflegedienste seien ideal für Elektromobilität, meint NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart.

Bild: © Tim Reckmann/pixelio.de

51 Prozent der Kunden in Deutschland haben bei ihrem jüngsten Autokauf ein Elektroauto ernsthaft in Erwägung gezogen. Allerdings haben sich am Ende gerade mal drei Prozent dann auch für ein solches Fahrzeug entschieden. Das geht aus einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung McKinsey hervor.

Für 36 Prozent dieser Kunden kam das E-Auto nicht in Frage, weil sie nicht von der Zuverlässigkeit und Lebensdauer der Batterie überzeugt waren. Hinzu kam die Befürchtung, dass es zu wenig Lademöglichkeiten geben könnte. 27 Prozent wurden von den vergleichsweise hohen Preisen für E-Autos abgeschreckt. Die Reichweite (16 Prozent) und mangelnde Modellauswahl (8 Prozent) spielen eine untergeordnete Rolle.

Umweltschutz nicht ausschlaggebend

Interessant: Bei den Pluspunkten, die für den Kauf eines E-Autos sprechen, rangiert der Umweltschutz mit 15 Prozent im unteren Bereich. Sehr viel entscheidender sind Anreize wie Kaufprämien oder Steuervorteile.

Für die Analyse wurden mehr als 12.000 Kunden in Deutschland, Norwegen, China und den USA befragt sowie Testkäufe in knapp 60 Autohäusern mit acht Marken in drei Ländern durchgeführt. (amo)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper