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Der Verband der Automobilindustrie (VDA) und der Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik (VDE) wollen im Bereich Normung und Standardisierung enger zusammenarbeiten. Konkret geht es um das Ladesystem für schwere Nutzfahrzeuge (NFZ).

Die Verbände wollen beim Ladestecker prinzipiell am CCS-System festhalten, das im Automobilbereich verbreitet ist. Allerdings soll es erweitert und auf die spezifischen Bedürfnisse der Nutzfahrzeuge angepasst werden. Daher haben Fachleute in einem Workshop die Anforderungen der Industrie identifiziert, um zügig die notwendigen Normen auf Fahrzeug- und Ladeinfrastrukturseite zu erstellen.

Einigkeit über die Basis CCS

Über die Basis CCS habe Einigkeit bestanden. Es müssten aber Anpassungen und zusätzliche Standards für eine leistungsfähige Steckverbindung entwickelt werden. Auch die Obergrenzen für grundlegende Leistungsparameter legten die Experten im Workshop fest.

„Soweit technisch möglich, wollen wir die Maximalanforderungen erfüllen, um sektorenübergreifende Stecker zu realisieren, beispielsweise für den maritimen Bereich, den elektrischen Luftverkehr oder Baumaschinen“, sagte Ralf Petri vom VDE. Neben der infrastruktur- und fahrzeugseitigen Kühlung seien auch die Handhabungsaspekte des Stecksystems thematisiert worden.

Gespräche mit Nordamerika

Ziel sei, noch im laufenden Jahr die nötigen Entwürfe für die internationale Normung bereitzustellen. Hierfür streben die Organisationen eine enge Kooperation mit der nordamerikanischen Industrie und den dortigen Normungsgremien an. Nächstes Etappenziel ist dann die Erarbeitung einer Technischen Spezifikation für die neue Steckverbindung. Parallel sollen die nötigen Änderungen bestehender Normen national erarbeitet werden, um den internationalen Gremien möglichst komplette Lösungsbausteine für die IEC- und ISO-Standards bereitzustellen, unterstreicht Egbert Fritzsche vom VDA. (wa)

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