Mit insgesamt acht E-Ladesäulen verspricht die EnBW ultraschnelles Auftanken. Bei Bedarf könne deren Anzahl noch verdoppelt werden.

Mit insgesamt acht E-Ladesäulen verspricht die EnBW ultraschnelles Auftanken. Bei Bedarf könne deren Anzahl noch verdoppelt werden.

Bild: © Endre Dulic/EnBW

Die EnBW hat in der Nähe des Autobahnkreuzes Stuttgart auf der Höhe von Leonberg einen öffentlichen und überdachten Ladepark mit acht Ladepunkten errichtet. Ausgestattet sind die Stationen mit einer Leistung von bis zu 300 Kilowatt. Sie sollen alle gängigen Anschlüsse (CCS, Chademo und auch Typ 2) erhalten, wie der Energieversorger mitteilt. Alle Ladepunkte sollen dabei mit Ökostrom beliefert werden.

Das Dach des Parks ist mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet, die in das örtliche Stromnetz einspeist und den Standort selbst mit Energie versorgt. Weiterhin soll es eine ganztägige Videoüberwachung des Standorts sowie verfügbares WLAN geben. Damit stellt EnBW ein neues  Konzept für Ladeparks vor, das Kunden mehr Komfort bieten soll. Mitbewerber Aral hatte kürzlich ähnliche Pläne vorgestellt.

Konzerntochter soll Stationen betreiben

Der Ladepark ist auf einen modularen Ausbau ausgerichtet und soll flexibel auf bis zu 16 Ladepunkte verdoppelt werden können, so EnBW weiter. Planung und Realisierung des Parks lagen als Generalunternehmer in den Händen der Dienstleistungssparte der Konzerntochter Netze BW, die auch die Betriebsführung übernimmt.

Mit dem Standort Rutesheim nimmt die EnBW den dritten großen Schnellladestandort innerhalb nur eines Monats in Betrieb: Anfang September hatte sie im Pilotprojekt „USP-BW“ mit dem Land Baden-Württemberg nach eigenen Angaben Deutschlands ersten urbanen Schnellladepark in der Stuttgarter Innenstadt eröffnet. Weitere 15 Standorte sind landesweit in Planung. (jk)

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