Bayernwerk-Technikvorstand Egon Westphal (links) und Reimund Gotzel (Vorstandsvorsitzender, Bayernwerk) vor einem Audi e-tron, der Teil eines gemeinsamen Forschungsprojekts der Audi AG und des Bayernwerks ist.

Bayernwerk-Technikvorstand Egon Westphal (links) und Reimund Gotzel (Vorstandsvorsitzender, Bayernwerk) vor einem Audi e-tron, der Teil eines gemeinsamen Forschungsprojekts der Audi AG und des Bayernwerks ist.

© Uwe Moosburger/Bayernwerk AG

Der Verteilnetzbetreiber Bayernwerk ist dem Branchenverband VDA beigetreten, um gemeinsam den Markthochlauf der Elektromobilität voran zu bringen. Der VDA-Vorstand stimmte dem Aufnahmeantrag als außerordentliches Mitglied zu.

Reimund Gotzel, Vorstandsvorsitzender der Eon-Tochter Bayernwerk, kommentiert die Entscheidung: „Prognosen zu Folge wird bis zum Jahr 2035 mehr als jedes Dritte Fahrzeug in Deutschland ein E-Mobil sein. Damit aus Prognose Realität wird, braucht es jetzt schnell eine flächendeckende und zuverlässige Ladeinfrastruktur. Für deren raschen Aufbau wollen wir uns gemeinsam mit dem VDA einsetzen.“

Es bedarf des intelligenten Zusammenspiels

Die Zusammenarbeit ist für die intelligente und netzdienliche Nutzung von Strom von großer Wichtigkeit. Egon Westphal, Technikvorstand der Bayernwerk hierzu: „Der zu erwartende E-Mobilitätsboom stellt eine große Herausforderung für Netzbetreiber dar, der wir uns mit einem klugen Mix aus klassischem Netzausbau und digitalen Lösungen stellen.“

Dazu gehöre beispielsweise der neue Planungsgrundsatz, nachdem zukünftig bei Netzerneuerung oder -ausbau der zu erwartende Zuwachs an Leistungsbedarf durch Elektromobilität berücksichtigt wird. Damit vorhandene Netzkapazitäten optimal ausgeschöpft werden, so Westphal, bedarf es des „intelligenten Zusammenspiels von Autohersteller, Netzbetreiber und Nutzer.“

Erfahrungen aus Forschungskooperationen

Hierfür will das Bayernwerk seine Erfahrungen, bespielweise aus Forschungskooperationen mit bayerischen Automobilherstellern zum bidirektionalen und intelligenten Laden oder Nutzerverhalten, sowie aus dem Umbau der eigenen Flotte auf reine E-Fahrzeuge, in die Arbeit des VDA einbringen. (bh)

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