Flexibilität beim Carsharing muss nicht nur in der Großstadt funktionieren.

Flexibilität beim Carsharing muss nicht nur in der Großstadt funktionieren.

Bild: © fotohansel/stock.adobe.com

Eine Studie der Marktforscher von Juniper Research hat ergeben, dass Mobility-as-a-Service (MaaS) bis 2025 über 2,2 Milliarden private Autofahrten verdrängen wird. Das Konzept von MaaS beinhaltet die Bereitstellung multimodaler Reisedienste über eine einzige Plattform. Dort können Benutzer die beste Route und den besten Preis entsprechend den Verkehrsbedingungen und der Nachfrage in Echtzeit ermitteln.

Schlüsselfaktoren für den Erfolg seien aber staatliche Investitionen in den öffentlichen Verkehr sowie Partnerschaften zwischen MaaS-Anbietern und Verkehrsunternehmen. MaaS setzt aber eine flächendeckende Versorgung mit mobilen Geräten und Internetkonnektivität voraus. Daher werden mehr als 70 Prozent dieser vertriebenen Fahrten in Europa und im Fernen Osten stattfinden, prognostiziert die Studie.

Auf Partnerschaften setzen

Forschungsautor Adam Wears erklärte: „Wenn sich das Reisen wieder normalisiert, müssen Lösungsanbieter versuchen, den Nutzen ihrer Dienstleistungen zu maximieren. Das erreichen sie, indem sie so viele Transportchancen wie möglich über ihre Plattformen anbieten. Daher muss Partnerschaften zur Maximierung des Werts ihres MaaS-Angebots höchste Priorität eingeräumt werden.“

MaaS wird im Jahr 2025 laut Studie CO2-Emissionen in Höhe von 14 Millionen Tonnen einsparen – in diesem Jahr sind es drei Millionen Tonnen. Dazu sei jedoch die zunehmende Elektrifizierung privater Taxis und Busse unerlässlich. Um dies zu erreichen, sollen Regierungsbehörden laut Studie ihre Investitionen in Elektrifizierungstechnologien verstärken. (wa)

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