Eine Zwischenebene verbindet die Empfangshalle des Augsburger Bahnhofs barrierefrei mit Aufzügen und Rolltreppen.

Eine Zwischenebene verbindet die Empfangshalle des Augsburger Bahnhofs barrierefrei mit Aufzügen und Rolltreppen.

Bild: © swa/ Thomas Hosemann

In Augsburg kommen Reisende künftig bequem und barrierefrei zum Zug. Nach rund acht Jahren Bauzeit sind die Empfangshalle im historischen Bahnhofsgebäude sowie das Zwischengeschoss zu den Bahnsteigen mit Rolltreppen und Aufzügen vollständig barrierefrei erreichbar. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter, Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn (DB) für Bayern, Oberbürgermeisterin Eva Weber und Stadtwerke-Geschäftsführer Michael Hofmann eröffneten feierlich den ersten Teil des neuen Augsburger Hauptbahnhofs.

Fertig ist das Gesamtprojekt aber noch nicht. Durch die neue Straßenbahnhaltestelle der Stadtwerke Augsburg (swa), die aktuell unterhalb der Fern- und Regionalbahnsteige sowie des Zwischengeschosses fertiggestellt wird, können Fahrgäste voraussichtlich ab 2025 bequem und einfach zwischen Zug und Straßenbahn umsteigen. Im Anschluss plant die DB weitere Erneuerungen der Infrastruktur, etwa ein digitales Stellwerk, neue Oberleitungen und neue Bahnsteigdächer.

Stadtwerke sind die Bauherren

Eva Weber, Oberbürgermeisterin der Stadt Augsburg: „Wir geben den Augsburgerinnen und Augsburgern ihren Hauptbahnhof zurück! Und auch wenn noch nicht alles fertig ist, den größten Brocken haben wir geschafft. Ich freue mich, denn bald heißt es für uns alle nach einer langen Fahrt: Umsteigen bitte, wir erreichen das Ziel: Zukunft!“

Das neue Zwischengeschoss ist mit seinen 19 Metern dreimal so breit wie vorher. Insgesamt haben die Stadtwerke als Bauherr 8000 Tonnen Stahl und 20.000 Kubikmeter Beton verbaut sowie 500 Kilometer Elektrokabel gelegt. In Richtung Westen ist ein neuer Fußgängertunnel mit integriertem Lichthof entstanden, der den Hauptbahnhof mit dem Thelottviertel verbindet.

Gemeinsam investieren die Stadtwerke Augsburg, die DB sowie die Stadt Augsburg mit Unterstützung von Bund und Freistaat Bayern rund 250 Millionen Euro. (wa)

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