(von links): Ulf Middelberg, Sprecher der LVB-Geschäftsführung; Michael Patscheke, Max-Planck-Institut; Johannes Simon, LVB-Projektleiter, drehen eine erste Runde mit dem "Flexa".

(von links): Ulf Middelberg, Sprecher der LVB-Geschäftsführung; Michael Patscheke, Max-Planck-Institut; Johannes Simon, LVB-Projektleiter, drehen eine erste Runde mit dem "Flexa".

Bild: © Leipziger Gruppe

In drei Stadtteilen im Leipziger Norden bekommen die "Öffis" Verstärkung. Vier weiße Vans der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) touren durch die Sachsen-Metropole, um Fahrgäste an ihr Ziel zu bringen. Noch befindet sich das Angebot im Testlauf.

In großen Lettern prangt "Flexa", der Name des Ridesharing-Angebots, von den Seitenflügeln der Fahrzeuge. Bis zu sechs Fahrgäste gleichzeitig können in den Kleintransportern Platz nehmen und sich ans Ziel chauffieren lassen. Und so einfach funktioniert es: Bestellt werden kann der Service individuell über eine Smartphone-App oder per Telefon.

Jeden Tag verfügbar

Über eine digitale Plattform, die mit der Unterstützung des Max-Planck-Institutes für die Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen entwickelt wurde, werden die Fahrtwünsche verschiedener User sinnvoll miteinander kombiniert. 108 Haltepunkte, davon 75 virtuelle, werden von "Flexa" bedient.

Gebucht und mitgefahren werden kann wochentags jeweils von 6 bis 24 Uhr, sonn- und feiertags startet der Service erst um 8 Uhr. Dabei gelten die gleichen Beförderungspreise wie in den Linienfahrzeugen der LVB in der Tarifzone 110. Wer ein Abo hat, kann damit an Bord gehen. Bis März 2020 soll die Pilotphase des Angebots laufen. Mit Hilfe von Nutzerhinweisen soll das Projekt weiter entwickelt und optimiert werden. (ls)

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