Bild: © Kurt F. Domnik/Pixelio

Nach der November-Delle ist im vergangenen Monat die Nachfrage nach dem Umweltbonus wieder deutlich gestiegen. Die Verbraucher scheinen sich auf eine längere Hängepartie bei der geplanten Erhöhung von 4000 auf 6000 Euro einzustellen. Die Anfang November von der Bundesregierung beschlossene Anhebung liegt derzeit auf Eis, weil die EU-Kommission prüft, ob die Regelung beihilferechtlich in Ordnung ist. Darauf scheint aber niemand mehr warten zu wollen.

Nach mehr als 10.000 Anträgen im Oktober war die Zahl im November auf weniger als 5000 eingebrochen. Im Dezember stabilisierte sie sich auf rund 8300 Förderanträge, heißt es in der Statistik des zuständigen Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa).

Insgesamt erhöhte sich die Zahl der Anträge seit Beginn der Förderung Mitte 2016 auf rund 164.500, zwei Drittel davon für reine Batterieelektroautos, ein Drittel für Plug-In-Hybride. Reine Brennstoffzellen-Fahrzeuge führen in der Statistik mit 109 Bescheiden ein Nischen-Dasein.

Unter den Herstellern liegt BMW an der Spitze, gefolgt von Renault, VW und Smart. Der Nutzfahrzeug-Hersteller Streetscooter liegt auf Platz 6, der Elektroauto-Pionier Tesla auf Platz 7. Unter den Bundesländern bleibt Nordrhein-Westfalen mit 44.000 Anträgen weit in Führung, gefolgt von Bayern (31.000) und Baden-Württemberg (27.000). (wa)

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