Werden für Unternhemen interessanter: E-Busse und Hybridbusse.

Werden für Unternhemen interessanter: E-Busse und Hybridbusse.

© bht2000/Adobe Stock

Busunternehmen in Baden-Württemberg setzen zunehmend auf klimaneutrale Antriebsformen. Zu diesem Ergebnis kommt das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg angesichts der zahlreichen Anträge auf Förderung für Hybridbusse, die seit Anfang des Jahres im Ministerium eingegangen sind.

Über das Förderprogramm „Landesinitiative III Marktwachstum Elektromobilität BW“ unterstützt das Land seit 2014 Unternehmen, Institutionen und Körperschaften des öffentlichen Rechts dabei, in die Elektromobilität ein- beziehungsweise umzusteigen – so auch Busunternehmen. Diese rufen das Förderprogramm besonders stark ab – seit Januar 2019 bewilligte das Ministerium insgesamt 17 Anträge über insgesamt 105 Elektro- und Hybridbusse.

Busunternehmen in der Vorreiterrolle

„Der Busverkehr muss und kann schnell klimaneutral werden und einen deutlichen Beitrag dazu leisten, unsere Städte und Gemeinden von Schadstoffen zu entlasten. Ich sehe Busunternehmen hier auch in einer Vorreiterrolle“, betonte Uwe Lahl, Amtschef des Verkehrsministeriums.

Lahl verwies auf eine erfreuliche Entwicklung, wonach die Mehrkosten für Hybridbusse, im Vergleich zu einem konventionellen Fahrzeug, weiterhin sinken. Somit würden die Busse für Unternehmen wirtschaftlich zunehmend attraktiver werden, sagte der Amtschef. Hatten die Mehrkosten für Vollhybridbusse 2012 noch 85.000 Euro betragen, so liegen sie aktuell nur noch bei 45.000 Euro. Deswegen fördert das Ministerium seit dem 1. Mai 2019 nur noch Busse mit ausschließlich elektrischem Antriebsmotor – also vollelektrische Busse, Plug-In-Hybride und Hybridbusse.

Weitere Fördermöglichkeiten vom Land

Busunternehmen, die einen Förderantrag für E-Busse bei einem Förderprogramm des Bundes erfolgreich gestellt haben, können zusätzlich in den Genuss einer Landesförderung kommen: Neben der eingangs genannten Förderung zur Anschaffung von Hybridbussen können Verkehrsunternehmen eine Landesförderung für Betriebs- und Unterhaltungskosten beantragen. Das Land fördert hier bis zu 10.000 Euro.

Zusätzlich gebe es eine sogenannte Early-Bird-Prämie in Höhe von 5000 Euro. Zudem stellt das Verkehrsministerium einen Beratungsgutschein im Wert von 2500 Euro zur Verfügung, so das Ministerium in einem Statement. (bh)

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