Bus, Tram, Carsharing-Fahrzeug und Leihrad - all diese Mobilitätsdienstleistungen bieten die Stadtwerke Augsburg (swa) seit Mitte September zu einem Festpreis und in zwei verschiedenen Preispaketen (je nach Nutzungsumfang) an. Die neue Mobilitäts-Flatrate kommt in der Fuggerstadt gut an. "Schon in den ersten Tagen ist die Nachfrage überraschend hoch. Bis Ende des Jahres wollen wir an die 2.000 Kunden für die Mobilflat gewonnen haben", sagt swa-Pressesprecher Jürgen Fergg auf ZfK-Anfrage.
"Wir gehen mit der Flatrate völlig neue Wege im Nahverkehr", hatte swa- Geschäftsführer. Walter Casazza bei der Vorstellung des neuen Angebots betont.. "Zusammen mit neuen Abrechnungsmodellen für den ÖPNV ist das die Zukunft im Nahverkehr", ist er überzeugt. Die Hemmschwelle, komplizierte Tarife mit Zonen und Kurzstrecken durchschauen zu müssen, müssse weg, ergänzt Pressesprecher Fergg.
Smartphone erkennt, wann Kunde ein- oder aussteigt
Passend dazu werden die swa ab Ende des Jahres ein sogenanntes Be-In-Be-Out-System im ÖPNV testen. Das Smartphone des Kunden erkennt dabei, wann er in einen Bus oder eine Straßenbahn einsteigt und wann er wieder aussteigt. Am Ende bekomme der Kunde so für seine ÖPNV-Nutzung den besten Preis. "Be-In-Be-Out wird für Nahverkehrsnutzer die Zukunft sein", prognostiziert Fergg. (hoe)
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Wie die swa generell das Potenzial von Cross-Selling im Vertrieb beurteilen und welche Möglichkeiten dabei die neue Mobil-Flatrate erschließt , lesen Sie in der Oktoberausgabe der ZfK, die am kommenden Montag (7. Oktober) erscheint.



