Bei der Vertragsunterzeichnung: v.l.n.r.: Manfred Koller, Geschäftsführer das Stadtwerk.Regensburg, Thomas Kleinert, Betriebsratsvorsitzender das Stadtwerk.Mobilität, Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Oberbürgermeisterin der Stadt Regensburg und Aufsichtsratsvorsitzende bei das Stadtwerk.Regensburg, Sandra Schönherr, Betriebsleiterin von das Stadtwerk.Mobilität.

Bei der Vertragsunterzeichnung: v.l.n.r.: Manfred Koller, Geschäftsführer das Stadtwerk.Regensburg, Thomas Kleinert, Betriebsratsvorsitzender das Stadtwerk.Mobilität, Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Oberbürgermeisterin der Stadt Regensburg und Aufsichtsratsvorsitzende bei das Stadtwerk.Regensburg, Sandra Schönherr, Betriebsleiterin von das Stadtwerk.Mobilität.

Bild: © Hanno Meier

Die rund 300 Busfahrer sowie die Mitarbeiter in der Verwaltung bei „das Stadtwerk Regensburg.Mobilität“ erhalten einen neuen Tarifvertrag. Bereits vor geraumer Zeit wurde das Thema Lohnangleichung bei allen Tochtergesellschaften der Stadt Regensburg von den Gesellschaftern und den Stadträten initiiert und in der Folge durch die neue Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer weiter forciert. Mit der Überleitung des Entgelttarifvertrags (ETV) in den Tarifvertrag Nahverkehrsbetriebe Bayern (TV-N Bayern) werden ab Juni alle Mitarbeiter bei das Stadtwerk.Mobilität nach einem einheitlichen Tarifvertrag bezahlt.

Bisher wurde nur ein Teil der Belegschaft nach dem, im Vergleich zum größtenteils vorherrschenden ETV, vorteilhaften TV-N bezahlt. Mit der Überleitung erfolgt nun eine Gleichstellung aller Mitarbeiter. Der TV-N bietet gerade im Hinblick auf Zeitzuschläge Vorteile gegenüber dem ETV, beispielsweise sind die Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge steuer- und sozialversicherungsfrei. Zudem gibt es positive Veränderungen hinsichtlich des Urlaubsanspruches und der wöchentlichen Arbeitszeit.

Schichtarbeit wird attraktiver

„In einer Krisenzeit, wie wir sie aktuell erleben, merken wir erst, wie wichtig ein funktionierender und zuverlässiger öffentlicher Personen-Nahverkehr in einer Stadt wie Regensburg ist“, sagte Maltz-Schwarzfischer. „Ich freue mich, dass alle Busfahrerinnen und Busfahrer von das Stadtwerk.Mobilität, aber auch die MitarbeiterInnen in der Verwaltung, durch den neuen Tarifvertrag für ihren täglichen Einsatz fair und einheitlich entlohnt werden.“

Manfred Koller, Geschäftsführer von das Stadtwerk.Mobilität, ergänzt: „Der Tarifwechsel bringt sowohl für unsere MitarbeiterInnen als auch aus betrieblicher Sicht einen Vorteil. Im neuen TV-N werden die bisher schwierig zu besetzenden Schichtzeiten, wie nachts, sonn- oder feiertags, deutlich besser vergütet und stellen somit einen attraktiven Anreiz für alle FahrerInnen dar. Zudem ist die Aufrechterhaltung der Mobilität in der Stadt Regensburg auch für uns ein zentrales und wichtiges Thema und deswegen versuchen wir als das Stadtwerk.Mobilität unseren Fahrgästen in dieser schweren Zeit etwas Normalität zu vermitteln und das Mobilitätsangebot weiterhin zuverlässig zu gewährleisten.“

Mühevoller Weg

Sandra Schönherr, Betriebsleiterin von das Stadtwerk.Mobilität, freut sich besonders über diesen Tarifwechsel, „denn der Weg in den neuen Tarifvertrag hat uns viel Zeit und Arbeit gekostet und war nicht immer einfach. Aber es hat sich gelohnt, denn von dieser einheitlichen Lösung werden unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nachhaltig profitieren.“ Betriebsratsvorsitzender Thomas Kleinert, der sich von Anfang an bei der Tarifüberleitung engagiert hat, fügt hinzu: „Mit dem neuen Tarifvertrag haben wir es geschafft, dass zukünftig all unsere Mitarbeiter nahezu einheitlich bezahlt werden, und wir sind uns sicher, dass dies für mehr Zufriedenheit und auch Motivation unter allen sorgt.“ (hp)

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