Die Wasserstoffbusse tanken grünen Wasserstoff aus nordfriesischer Produktion an den öffentlichen Tankstellen in Husum und Niebüll.

Die Wasserstoffbusse tanken grünen Wasserstoff aus nordfriesischer Produktion an den öffentlichen Tankstellen in Husum und Niebüll.

Bild: © GP Joule

Das Projekt eFarm, das in Nordfriesland ein regionales Wasserstoff-Ökosystem schafft, expandiert weiter. Das teilte der Betreiber und Projektentwickler GP Joule mit.

Zehn neue Busse mit Wasserstoffantrieb werden im Oktober geliefert. Sie stammen wie auch die zwei bestehenden Busse vom Hersteller CaetanoBus.

Fünf der Fahrzeuge werden von der DB-Tochter Autokraft GmbH eingesetzt, die anderen fünf von der Transdev-Tochter Rohde Verkehrsbetriebe GmbH. Die Erhöhung auf insgesamt zwölf Wasserstoffbusse mache die Region zu einem Vorreiter in der Nutzung emissionsfreier Antriebstechnologien, erklärte GP Joule.

"Gemeinsam mit GP Joule arbeiten wir mit großer Freude an der Umsetzung der Antriebswende in Schleswig Holstein", sagt Daniel Marx, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autokraft. "Wir freuen uns, dass nach dem Pilotprojekt bei Autokraft weitere Wasserstoffbusse in den Linienverkehr aufgenommen werden können. Die Transformation im ÖPNV ist ein wichtiges und umfangreiches Unterfangen und geht nur Hand in Hand mit allen Akteuren."

Emissionsfreie Mobilität aus Nordfriesland

Die Ausweitung der Wasserstoffbusflotte wird durch die Innovationsklausel des Landkreises Nordfriesland unterstützt. Sie legt fest, dass der Einsatz emissionsfreier Antriebstechnologien zu bevorzugen ist und bezuschusst im Gegenzug betriebsbedingte Mehrkosten.

Der Wasserstoff, mit dem die Busse fahren, wird von eFarm mit Strom aus lokalen Bürgerwindparks hergestellt. Die Busse tanken an den beiden öffentlichen eFarm-Tankstellen in Husum und Niebüll.

Die Reichweite bleibe dabei die gleiche wie beim Dieselbus, weshalb die Wasserstoffbusse problemlos in den Betriebsablauf integriert werden könnten, so GP Joule. (pfa)

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