Der ÖPNV soll eine Milliardenhilfe erhalten.

Der ÖPNV soll eine Milliardenhilfe erhalten.

Bild: © SWA

Um dem andauernden Boom des Paketgeschäfts gerecht zu werden und Staus in den Städten zu vermeiden, "brauchen wir innovative und kreative Verkehrskonzepte", sagte Scheuer der "Süddeutsche Zeitung" (Samstag). "Und hierzu zählt eben auch der Transport von Gütern im ÖPNV."

Konkret gehe es darum, «dass man zum Beispiel Pakete aus einem Logistikzentrum per Straßenbahn in die Innenstadt befördert - wo der Empfänger sie vielleicht in einem Microhub abholt oder aber sie werden von dort aus per Lastenrad zum Empfänger transportiert».

VDV: Normale betriebliche Abläufe nicht stören

Der öffentliche Personennahverkehr könne mehr, als nur Menschen befördern, so Scheuer. Verkehrsverbände signalisierten Gesprächsbereitschaft. Für den Klimaschutz seien Verlagerungen von der Straße auf die Schiene nötig, sagt Oliver Wolff, Hauptgeschäftsführer des Dachverbands VDV der "Süddeutschen Zeitung".

Dafür "sollte man auch auf den ersten Blick ungewöhnliche Ideen durchaus diskutieren und abwägen". Die Branche sei gerne zu Gesprächen mit Scheuer bereit. Allerdings wünscht sich der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen, "dass die normalen betrieblichen Abläufe nicht gestört werden". (dpa/hcn)

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