Bei der Reform des Taxi- und Fahrdienstmarktes geht es vor allem um kleine Busse oder Vans, bei denen sich mehrere Fahrgäste einen Wagen teilen.

Bei der Reform des Taxi- und Fahrdienstmarktes geht es vor allem um kleine Busse oder Vans, bei denen sich mehrere Fahrgäste einen Wagen teilen.

Bild: VAKSMANV/Adobestock

Seit gut einem Jahr arbeiten viele Menschen aufgrund der Covid-19-Pandemie im Home-Office. Der dadurch wegfallende Verkehr bietet die Chance, die Flächen neu zu verteilen auch geteilte Mobilitätsformen zu integrieren. Um Kommunen dabei zu unterstützen, hat das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) einen Leitfaden veröffentlicht, wie die Einrichtung per Pressemitteilung bekannt gibt.
 

In den Handlungsempfehlungen "Shared Mobility Facts" zeigt das Wissenschaftsinstitut auf, wie geteilte Mobilitätsdienste in den städtischen Verkehr integriert werden könnten: Wozu Car-, Bike- und E-Scootersharing ebenso Ridepooling zählen.

Das umfassen die Empfehlungen

Der Leitfaden erklärt, was geteilte Mobilitätsdienste sind, worin sie sich unterscheiden und welche Nutzungspotenziale sie bieten. Auch werden die jeweiligen Zielgruppen sich eignen, welche Herausforderungen es für die Kommune zu meistern gilt. Da viele Parkplätze benötigt werden, gehen gestaltbare Flächen verloren, die aber für die Lebensqualität und die Attraktivität von Städten wichtig sind. Wenn beispielsweise durch umfassendes Carsharing die Zahl der privaten Pkw reduziert wird, werden Straßen und Parkplätze für andere Verkehrsmittel wie Fahrräder frei – oder sogar für eine andere Nutzung, zum Beispiel als Grünflächen. 

Geteilte Dienste können den ÖPNV attraktiver machen, dies gilt vor allem im vorstädtischen oder ländlichen Raum sowie in Stadtbereichen abseits der ÖPNV-Hauptrouten: Insbesondere kleinere Fahrzeuge wie E-Scooter und Fahrräder können die ersten und letzten Kilometer überbrücken und so Zu- und Abgangszeiten deutlich reduzieren. (gun)

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