Spatenstich in Bremervörde (von links): Mathias Kranz (Linde), Jörg Nikutta (Alstom), Thomas Nawrocki (LNVG), Carmen Schwabl (LNVG), Holger Buse (EVB).

Spatenstich in Bremervörde (von links): Mathias Kranz (Linde), Jörg Nikutta (Alstom), Thomas Nawrocki (LNVG), Carmen Schwabl (LNVG), Holger Buse (EVB).

Bild: @ Alstom

Mit einem ersten Spatenstich ist am vergangenen Dienstag symbolisch der Bau für die weltweit erste Wasserstofftankstelle für Personenzüge in Bremervörde gestartet. Vertreter der beteiligten Unternehmen trafen sich zum offiziellen Auftakt auf der künftigen Baustelle in der Nähe des Bahnhofs Bremervörde, wie die Firmen mitteilten. Eigentlicher Baubeginn ist im September.

Die Fertigstellung der Tankstelle durch das Gase- und Engineering-Unternehmen Linde ist für Mitte nächsten Jahres geplant. Ab 2022 sollen auf der 100 Kilometer langen Strecke Cuxhaven-Buxtehude 14 Wasserstoffzüge fahren. Gebaut werden sie vom Schienenfahrzeugbauer Alstom in Salzgitter. Weitere Projektpartner sind die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG), das Land Niedersachsen und die Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser (evb)

Eine Tankfüllung reicht für einen Tag

Von September 2018 bis Februar 2020 fuhren auf der Strecke Cuxhaven-Bremerhaven-Bremervörde-Buxtehude testweise die weltweit einzigen beiden Regionalzüge mit Wasserstoff-Antrieb. Die Züge wurden in der Zeit mobil betankt. Mit einer Tankfüllung konnten die Triebzüge einen Tag lang fahren. "Mit dem Bau der Wasserstofftankstelle in Bremervörde wird die Grundlage für den Serienbetrieb unserer emissionsfreien Wasserstoffzüge im Weser-Elbe-Netz geschaffen", sagte Jörg Nikutta von Alstom Transport Deutschland. (dpa/hoe)

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