Bild: © SWU

Jede Viertelstunde die gleiche Durchsage: „Sehr geehrte Fahrgäste, wir bitten Sie, in Bus und Straßenbahn sowie an den Haltestellen eine Mund- und Nasen-Bedeckung zu tragen. Vielen Dank“. In Ulm und Neu-Ulm ist das genauso, aber dort wechselt jetzt die Stimme.

Aus dem Bordlautsprecher sind dann Neu-Ulms Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger oder ihr Ulmer Amtskollege Gunter Czisch zu hören. Vielleicht auch das Moderatorenduo Andi Scheiter und Felix Achberger von Radio Donau 3 FM oder Moderator Jack Krispin von Radio 7. Kernaussage bleibt das Maskentragen. Das Ganze ist aber, wie es sich fürs Radio gehört, eingebettet in eine flotte Moderation. Jede Aufnahme ist zwanzig Sekunden lang.

Lockerer wirkt einfach besser

„Man hört hin“, ist sich SWU-Verkehr-Geschäftsführer André Dillmann sicher, „und dabei macht es nicht mal nur die Prominenz der Sprecher aus, die da mit gutem Beispiel vorangehen“. Der Fahrgast lasse sich mit einer Ansage, die etwas lockerer daherkommt und eine Prise Humor beisteuert, besser erreichen, ist Dillmann überzeugt. Mehrere Versionen werden sich im Fahrzeug abwechseln. Sie sollen bis ins nächste Jahr hinein laufen – und es wird schon über weitere Varianten nachgedacht. (wa)

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