Andreas Kowol, Verkehrsdezernent von Wiesbaden, Dietmar Schneider, Leiter Technischer Betrieb sowie Jörg Gerhard und Hermann Zemlin, die beiden Geschäftsführer von ESWE Verkehr (v.l.).

Andreas Kowol, Verkehrsdezernent von Wiesbaden, Dietmar Schneider, Leiter Technischer Betrieb sowie Jörg Gerhard und Hermann Zemlin, die beiden Geschäftsführer von ESWE Verkehr (v.l.).

Bild: © ESWE

Ein Meilenstein für die Mobilität in der Landeshauptstadt Wiesbaden – so nennt Jörg Gerhard, Geschäftsführer von ESWE Verkehr, die neuen Errungenschaften des Unternehmens. 21 neue Batteriebusse sowie 56 stationäre Ladesäulen sind auf dem Omnibushof in der Gartenfeldstraße in Betrieb genommen worden.

Damit die große Zahl neuer Batteriebusse zuverlässig fahren kann, habe ESWE Verkehr eine Kraftanstrengung für die Ladeinfrastruktur bewältigen müssen, meint Verkehrsdezernent Andreas Kowol. Die Fahrzeuge seien sehr leise und entlasteten so Anwohner und Umwelt. Und mit den neuen Umweltspuren sei dafür gesorgt worden, dass die Batteriebusse nicht nur sauber, sondern auch pünktlich ihr Ziel erreichen.

Langlebigkeit und hohe Energiedichte

Die bisherigen zehn Batteriebusse werden nun von 21 weiteren Fahrzeugen vom Typ eCitaro aus dem Hause Mercedes Benz ergänzt. Diese haben eine Festkörperbatterie – nach Angaben von Mercedes der weltweit erste serienreife Stadtbus eines Großserien-Herstellers mit Festkörperbatterien. Diese zeichnen sich durch Langlebigkeit und sehr hohe Energiedichte aus. Die Batterie sorgt bei voller Ladung für eine Reichweite von mindestens 200 Kilometern und eine längere Buseinsatzdauer als bisher.

Bis Ende des ersten Quartals 2021 sollen alle 56 Batteriebusse der ersten Bestellung auf die Linie gehen – für jeden Bus gibt es dann eine Ladesäule. (wa)

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