Andreas Feicht wechselt von Berlin nach Köln.

Andreas Feicht wechselt von Berlin nach Köln.

Bild: © Schmülgen/RheinEnergie

Der Aufsichtsrat der Rheinenergie hat Andreas Feicht am einstimmig als Vorstandsvorsitzenden bestellt. Er wird damit Dieter Steinkamp nachfolgen, der dem Vorstand der Rheinenergie seit 2009 vorsteht.

Wie der Aufsichtsratsvorsitzende Bernd Petelkau erläutert, habe man mit Feicht   einen erfahrenen Energiemanager für die wichtige Funktion bei der Rheinenergie gefunden. Er sei energiepolitisch sehr gut vernetzt und besitze aufgrund seiner früheren Tätigkeiten ebenso Erfahrung als Chef eines kommunalen Unternehmens. „Die Transformation in eine digitale und klimaneutrale Energieversorgung ist eingeleitet und stellt auch in den nächsten Jahren eine anspruchsvolle Aufgabe für die
Rheinenergie dar. Ebenso, wie die neue Rheinlandkooperation mit Leben zu füllen. Dabei setzen wir auf ein gutes Vorstandsteam unter der Führung von Andreas Feicht.“

Neues wagen

Andreas Feicht sagte in einem Statement, dass die Energiemärkte heftig in Bewegung seien, ihr energiepolitischer Rahmen wandele sich. „Darauf die richtigen Antworten zu finden, Neues zu wagen und zugleich auf Erfahrung aufzubauen, das bleibt die Herausforderung.“

Andreas Feicht wird seine neue Aufgabe bei der Rheinenergie am 1. August 2022 übernehmen. Er wird dann auf Dieter Steinkamp folgen, der altersbedingt aus dem Unternehmen ausscheiden wird. Feicht, 1971 in Bogen/Bayern geboren, war von Februar 2019 bis zum Start der neuen Bundesregierung Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Davor war er zwölf Jahre Vorstandsvorsitzender der WSW Energie & Wasser sowie Vorsitzender der Geschäftsführung der WSW Wuppertaler Stadtwerke. Ab 2013 engagierte er sich als Vizepräsident des Verbandes kommunaler Unternehmen. Frühere Tätigkeiten und Führungsaufgaben übte er bei den Dresdner Verkehrsbetrieben sowie bei verschiedenen Beratungsunternehmen aus. Andreas Feicht ist verheiratet und hat eine Tochter. (amo)

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