Mit der neuen Methode können verschiedene abfallwirtschaftliche Services auf ihre Klimarelevanz untersucht werden.

Mit der neuen Methode können verschiedene abfallwirtschaftliche Services auf ihre Klimarelevanz untersucht werden.

Bild: © Bonnorange

„Neben unserer operativen Aufgabe der Weiterentwicklung der Bonner Abfallwirtschaft hin zu einer Kreislaufwirtschaft werden wir auch unsere Möglichkeiten ausschöpfen, durch Aufklärung darauf hinzuwirken, dass wir als Gesellschaft mehr Abfälle vermeiden, damit wir die Klimaziele gemeinsam erreichen“ erläutert Richard Münz, Vorstand der bonnorange, zur Intention des neuen Abfallwirtschaftskonzeptes.

Zu den operativen Maßnahmen, die in dem Konzept vorgestellt werden, gehört unter anderem, dass bonnorange eine Sperrmüllanalyse durchführen wird, um das Potenzial der noch gebrauchsfähigen und wiederverwendbaren Gegenstände zu ermitteln. Außerdem wird ein Wertstoffinsel-Konzept erarbeitet, das insbesondere der illegalen Aufstellung von Sammelcontainern für Alttextilien entgegenwirken soll.

Ausbau der Abfallberatung

Auch soll es ein Pilotprojekt geben, bei dem Biotonnen mit einem Chip und einem Filterdeckel ausgestattet werden. Denn 42,6 Prozent in der Grauen Tonne könnten als organische Abfälle verwertet werden. Deswegen soll es Kampagnen zur Akzeptanz- und Imagesteigerung der Biotonne sowie der Grünabfall-Sammelsysteme geben. Die neue Biotüte, die bonnorange zusammen mit der RSAG AöR in den Handel gebracht hat, ist ein Teil davon.

Die bonnorange wird aber auch ihre digitalen Angebote für die Abfallvermeidung und Wiederverwendung ausbauen. Darüber hinaus sollen die Kapazitäten der Abfallberatung in Bonn an den Durchschnittswert der kreisfreien Städte aus dem Abfallwirtschaftsplan von Nordrhein-Westfalen anglichen werden. Das bedeutet laut bonnorange, dass – auch angesichts der wachsenden Herausforderungen – 5,4 Stellen zur Verfügung stehen sollten. (hp)

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