Das VKU-Präsidium hat auf der Grundlage der Empfehlung der Findungskommission dem Verbandsvorstand vorgeschlagen, den CDU-Politiker Ingbert Liebing als künftigen Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) zu bestellen, wie der VKU der ZfK bestätigte. Das Präsidium hatte am Mittwoch unter Leitung von VKU-Präsident Michael Ebling beraten und einen Personalvorschlag für die Wahl eines neuen Hauptgeschäftsführers im Verbandsvorstand beschlossen.

Liebing ist seit Juni 2017 Staatssekretär und Bevollmächtigter des Landes Schleswig-Holstein beim Bund. Er war von 2005 bis 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages, von November 2014 bis Oktober 2016 Landesvorsitzender der CDU Schleswig-Holstein und zuvor mit unterschiedlichen kommunalpolitischen Ämtern im nördlichen Bundesland betraut.

Kommunalpolitischer Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion

So war der 56-Jährige 14 Jahre ehrenamtlich kommunalpolitisch in Neumünster aktiv, bevor er neun Jahre lang hauptamtlicher Bürgermeister auf der Insel Sylt war. Zwischen Juni 2013 und November 2017 war er zudem Bundesvorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU und CSU Deutschlands und in der vergangenen Wahlperiode – vor dem Wechsel in die Landesregierung Schleswig-Holstein – kommunalpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Die Bestellung des neuen VKU-Chefs soll formell in der nächsten turnusgemäßen Sitzung des Verbandsvorstandes am 10. März dieses Jahres in Berlin erfolgen, hieß es beim VKU weiter. Liebing werde im Falle der Bestätigung durch die Gremien des Verbandes frühestmöglich diese Aufgabe wahrnehmen. (hil)

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