Matthias Klein-Lassek soll neuer Arbeitsdirektor des Dortmunder Energieversorgers DEW21 werden, wie Verdi mitteilt. Damit würde er die Nachfolge von Dirk Wittman antreten, der sein Amt krankheitsbedingt nicht mehr ausüben kann. Bei den Dortmundern war die Position des Arbeitsdirektors seit rund einem Jahr vakant.
"Vorab möchten wir auch diese Gelegenheit nutzen, Dirk Wittmann auf diesem Wege gesundheitlich alles erdenklich Gute zu wünschen", teilt ein Sprecher von Verdi Westfalen mit. "Seine Erkrankung hat zu der Situation geführt, dass die Position des Arbeitsdirektors bei der DEW21 vakant ist und wir als Gewerkschaft unser Vorschlagsrecht für die Beschäftigten nach so kurzer Zeit erneut wahrnehmen können beziehungsweise müssen."
Langjährige Personalerfahrungen
Mit Matthias Klein-Lassek habe die Arbeitnehmerseite einen "erfahrenen und außerordentlich vielseitigen" Kandidaten für die Nachfolge vorgeschlagen. Klein-Lassek soll sowohl kaufmännische, technische als auch langjährige personal- und mitbestimmungsrechtlichen Erfahrungen in leitenden Funktionen mitbringen.
"Er ist aus unserer Sicht genau der richtige Kandidat für diese anspruchsvolle Tätigkeit in nicht gerade einfachen Zeiten auf dem Energiemarkt", so der Verdi-Sprecher.
Geschäftsführer im Mittelstand
Der Betriebswirtschaftler Klein-Lassek ist derzeit noch Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens, welches Komponenten für die Energiewirtschaft liefert. Dort habe er Personalverantwortung für 250 Beschäftigte in Deutschland und 500 im Ausland, wie der "Nordstadt-Blogger" berichtet.
Für seine Bestellung als Arbeitsdirektor braucht es noch die Zustimmung des Aufsichtsrates und die des Rates der Stadt Dortmund. Der 44-Jährige gilt als ungewöhnliche Wahl. Bisher war er weder Betriebsrat noch Gewerkschafts- oder Parteimitglied. (jk)



