Der Verwaltungsrat von Die Bremer Stadtreinigung (DBS) hat den Vertrag mit Vorständin Daniela Enslein (52) bis Ende 2027 verlängert. Das Gremium setze damit auf Kontinuität in der Führung des kommunalen Unternehmens sowie der Beteiligungsgesellschaften, teilt die DBS mit.
Mit der Gründung der DBS am Jahresanfang 2018 war die Diplom-Kauffrau in den Vorstand eingetreten. Enslein übernahm im Juli 2018 in Personalunion auch die Geschäftsführungen in den beiden Beteiligungsgesellschaften Abfalllogistik Bremen (ALB) und Straßenreinigung Bremen (SRB).
Erfahrene Managerin
"Mit Daniela Enslein im Vorstand von DBS und in den Geschäftsführungen der ALB und SRB haben wir eine erfahrene Managerin der Entsorgungsbranche fünf weitere Jahre an uns binden könne", sagt Enno Eike Nottelmann, Staatsrat und Verwaltungsvorsitzender, DBS. "Ich freue mich weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit."
"Die Rekommunalisierung in 2018 war eine der größten Rekommunalisierungen in der deutschen Entsorgungsbranche", erklärt Enslein. "Aus sieben verschiedenen Unternehmen wurden Mitarbeitende in DBS übernommen und das 'Bremische Entsorgungsmodell' mit zwei Beteiligungsunternehmen (ALB/SRB) wurde aufgebaut."
Digitalisierungsstrategie umsetzen
Heute sei die Unternehmensgruppe dank des Engagements vieler Mitarbeitender und Führungskräfte solide und modern aufgestellt. "Mit dem Auslaufen der Leistungsverträge beider Beteiligungsgesellschaften in 2028 stehen wir wieder vor großen Herausforderungen – unabhängig davon, ob weitere Leistungen rekommunalisiert werden oder neu ausgeschrieben wird", so die Vorständin weiter.
Im Fokus der kommenden fünf Jahre stünden darüber hinaus die Umsetzung der Digitalisierungsstrategie, das Mobilitätsmanagement sowie die Begegnung mit der veränderten Arbeitswelt. "Und natürlich wollen wir weiterhin für die Bremer*innen zuverlässig die Abfallentsorgung und Straßenreinigung erledigen", betont Enslein. (jk)



