Nur noch eine Frage der Zeit: Einen „Pandemieplan Bäder“ mit verschiedenen Maßnahmen gibt es schon – bald könnten also die ersten Schwimmbäder wieder öffnen.

Nur noch eine Frage der Zeit: Einen „Pandemieplan Bäder“ mit verschiedenen Maßnahmen gibt es schon – bald könnten also die ersten Schwimmbäder wieder öffnen.

Bild: © Sergey Novikov/AdobeStock

Zwar haben die Regierung und die Länder bis dato noch kein konkretes Wiedereröffnungsdatum von Bäderbetrieben kommuniziert. Viele Betreiber von Schwimmbädern befassen sich allerdings schon mit den dafür notwendigen Sicherheitsauflagen. So hat die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen in ihrem Fachbericht: „Pandemieplan Bäder“ verschiedene Maßnahmen zu einer Wiedereröffnung von Bädern erarbeitet, etwa zu den Themen „Ticketverkauf“ und „Begrenzung der Besucherzahl“.

Ein wesentlicher Baustein der Anforderungen wird die Einführung eines digitalen Eintrittsmanagements sein, mit dem Schwimmbäder ihre Eintrittskarten online und somit bargeld- und kontaktlos verkaufen können, unterstreicht die Dipko GmbH, die die gleichnamige Digitale Plattform für kommunale Services (Dipko) betreibt. Damit könnten Bäderbetriebe sehr schnell die Auflagen zu einer möglichen Wiedereröffnung bedienen. Man biete dabei eine eigene Lösung, die folgende Auflagen und darüber hinaus weitere Funktionen zur Einhaltung der Sicherheit umsetzt:

  • bargeldlose und berührungsfreie Bezahlung
  • Reservierung/Vorverkauf von Tickets und Ausweisen von Liegebereichen
  • automatisierte Begrenzung der digital verkauften Tickets und Anzeige der Verfügbarkeit
  • Nachvollziehbarkeit von Infektionsketten durch personalisierten Ticketverkauf
  • digitale Kursbuchung

Unternehmen der Sparkassen Finanzgruppe als Zahlungsdienstleister

Als exklusiven Partner bzw. Zahlungsdienstleister für die digitalen Transaktionen hat die Dipko GmbH die GiroSolution GmbH, ein Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe gewonnen. Als vollintegrierte und ganzheitliche Lösung bietet Dipko zudem auch dem Energievertrieb neue Möglichkeiten zur Kundenbindung, in und nach der Krise.

Durch die Möglichkeit zur Identifikation von Energiekunden, können diesen mit Hilfe des digitalen Eintrittsmanagements exklusive Vorteile angeboten werden, zum Beispiel exklusive Eintrittspreise, Badezeiten und Schwimmkurse nur für Kunden.

„Nicht noch ein Portal“

Unnötige Systemvielfalt gilt es zu vermeiden, daher habe man mit der Dipko den Anspruch, „ein System für viele Services“ bereitzustellen. Mit einem Single-Sign-On, sprich nur einem Login, können Kunden Tickets kaufen, Kurse buchen und alle weiteren Leistungen eines Stadtwerkes in Anspruch nehmen.

Mit der Differenzierung von Energiekunden sollen Mehrwerte geschaffen werden, die allein nur Stadtwerke bieten können. Zudem könnten auch weitere ergänzende digitale Services angeboten werden. (sg)

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