Nach über elf Jahren an der Spitze der Stadtwerke Pfaffenhofen kündigt Stefan Eisenmann seinen Rücktritt als Vorstand zum Jahresende an. Der Manger führt das Unternehmen in Oberbayern seit seiner Gründung in 2013.
Der Pfaffenhofener Bürgermeister Thomas Herker, Vorsitzender des Verwaltungsrats, bedauert die Entscheidung und dankt Eisenmann für seinen wesentlichen Beitrag zum Erfolg der Stadtwerke, hieß es in der Pressemitteilung der Stadtwerke.
Unter Eisenmanns Führung hätten die Stadtwerke eine nennenswerte Entwicklung durchlaufen: Es wurden vier Tochtergesellschaften gegründet, die Bilanzsumme wurde signifikant erhöht und die Mitarbeiterzahl von 65 auf 285 gesteigert.
Im Bereich der Energiewende hätten die Stadtwerke die Mehrheit an den Strom- und Gasnetzen in der Stadt übernommen und den Vertrieb von Ökostrom eingeführt. Als Beitrag zur Mobilitätswende seien ein Sharing-Programm eingeführt und Ladesäulen errichtet worden. Die großen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie und die Energiekrise hätten zuletzt jedoch auch belastet.
Eisenmann freue sich nun auf eine Auszeit, in der er sich persönlich neu orientieren und mehr Zeit mit seiner Familie verbringen sowie sich seinen sozialen Projekten widmen kann.
Seit August vergangenen Jahres gibt es einen zweiten Vorstand, Thomas Wiringer, der die Geschäfte weiterführen wird. Die Nachfolge will der Verwaltungsrat in den kommenden Wochen beraten. (pfa)



