Von den Stadtwerken München zur Energieallianz Bayern: Ulrich Geis leitet seit Jahresbeginn den Zusammenschluss von 37 meist kommunalen Versorgungsunternehmen aus Bayern.

Von den Stadtwerken München zur Energieallianz Bayern: Ulrich Geis leitet seit Jahresbeginn den Zusammenschluss von 37 meist kommunalen Versorgungsunternehmen aus Bayern.

Bild: © Energieallianz Bayern

Seit Jahresbeginn wird die Energieallianz Bayern mit Sitz in Hallbergmoos von Ulrich Geis geführt. Dies gab der Zusammenschluss von 37 meist kommunalen Versorgungsunternehmen in Bayern erst Mitte April offiziell bekannt. Der 37-Jährige ist Nachfolger von Joachim Martini und Achim Thiel, dem Geschäftsführer der KOS Energie, die auf eigenen Wunsch aus der Geschäftsführung der Energiellianz Bayern ausgeschieden sind.

Geis hat zuvor für die Stadtwerke München gearbeitet, wo er für die europaweiten Tätigkeiten im Bereich erneuerbare Energien und die Regionale Projektentwicklung im Bereich erneuerbare Energien und Energiedienstleistungen veranwortlich war. Das dort erworbene Fachwissen wird er nun zur Erweiterung der erneuerbaren Erzeugungskapazitäten der Energieallianz Bayern einsetzen. Deren Aufgabe liegt vor allem in der Umsetzung regenerativer Stromerzeugungs-Projekte, mittlerweile umfassen diese eine Kapazität von 56 MW.

"Ausgewiesener Experte für nachhaltige Energieerzeugung"

"Wir sind froh, mit Herrn Geis einen ausgewiesenen Fach- und Managementexperten zum Thema nachhaltige Energieerzeugung gewonnen zu haben. Er wird die strategische Erweiterung des Unternehmens über den bisherigen Schwerpunkt Wind hinaus in Richtung Photovoltaik, Wasserkraft und erzeugungsnahe Dienstleistungen planen und umsetzen", kommentierte der Aufsichtsratsvorsitzende der Energieallianz Bayern, Jörg Schmitt (Stadtwerke Bad Reichenhall) , die Bestellung des neuen Geschäftsführers.

Geis hob in einer ersten Stellungnahme das "beachtliche Erweiterungspotential für die Energieallianz Bayern" hervor. Er freue sich, mit seiner Erfahrung und seiner Initiative einen Beitrag zur Optimierung der Nachhaltigkeitsbilanz Bayerns im Bereich der Stromerzeugung leisten zu können. (hoe)

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