Waldemar Opalla war bis zu seiner fristlosen Entlassung am 19. Februar 2020 etwa 18 Jahre lang Geschäftsführer der Stadtwerke EVB Huntetal in Diepholz und des Vorgängerunternehmens Stadtwerke Diepholz.

Waldemar Opalla war bis zu seiner fristlosen Entlassung am 19. Februar 2020 etwa 18 Jahre lang Geschäftsführer der Stadtwerke EVB Huntetal in Diepholz und des Vorgängerunternehmens Stadtwerke Diepholz.

Bild: © Remigius Konietzny

Der Prozess um den am 19. Februar fristlos entlassenen Chef der Stadtwerke EVB Huntetal, Waldemar Opalla, findet nun doch nicht statt. Das berichtet der NDR unter Berufung auf das Arbeitsgericht in Verden. Die Gründe für die Absage der Verhandlung liegen im Dunkeln.

Opallas fristlose Entlassung nach 18 Jahren an der Spitze der Stadtwerke hatte seinerzeit für einigen Wirbel in der Branche gesorgt. Der langjährige Stadtwerke-Chef sagte der Lokalpresse damals, dass er sich keiner Pflichtverletzung bewusst sei, die eine außerordentliche Kündigung rechtfertigen würde.

Bürgermeister will neue Wege gehen

Der Diepholzer Bürgermeister Florian Marré, der Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Stadtwerke ist, gab lediglich bekannt, dass man sich bei Opalla für die langjährige Arbeit bedanke, nun aber einen Strukturprozess beginnen und andere Wege gehen wolle.

Als Interimschef trat der Berater und ehemalige Stadtwerkechef Hermann Janning in Opallas Fußstapfen. Seit Juni leitet Matthias Partetzke das Unternehmen. (amo)

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