Mark Spieker, Finanzchef von Eon, kann sich über die erfolgreiche Emission weiterer Unternehmensanleihen freuen.

Mark Spieker, Finanzchef von Eon, kann sich über die erfolgreiche Emission weiterer Unternehmensanleihen freuen.

Bild: © Eon

Eon wurde zum Mitglied der „Platform on Sustainable Finance“ ernannt, wie der Energiekonzern am heutigen Montag bekanntgab. Vertreten wird das Unternehmen durch Finanzvorstand Marc Spieker. Die Plattform, die sich aus Experten aus dem öffentlichen und privaten Sektor zusammensetzt, wird als zentrales Beratungsgremium der Europäischen Kommission für nachhaltiges Finanzwesen arbeiten.

Spieker und die anderen Plattform-Mitglieder werden die Kommission nach Angaben von Eon hauptsächlich bei der Aufstellung von Screening-Kriterien für eine EU-Taxonomie beraten. Diese Taxonomie ist ein Klassifizierungssystem für wirtschaftliche Aktivitäten, die zur Eindämmung des Klimawandels, zur Anpassung an den Klimawandel und zu weiteren Umweltzielen beitragen, unter anderem zum Übergang zur Kreislaufwirtschaft oder zum Schutz und zur Wiederherstellung der biologischen Vielfalt und der Ökosysteme.

Eon als Spitzenreiter bei grünen Anleihen

Wie Eon weiter mitteilte, hat Spieker im eigenen Haus das Thema nachhaltige Finanzen in den vergangenen Jahren stark vorangetrieben. Seit er CFO ist, habe sich das Unternehmen zum größten deutschen Emittenten von grünen Anleihen entwickelt, die Kreditmarge seiner 3,5-Milliarden-Euro-Kreditlinie an die Performance bestimmter ESG-Ratings gekoppelt und neue und ehrgeizige Klimaziele im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen eingeführt.

Spieker betonte in einer ersten Stellungnahme, dass eine nachhaltige Finanzierung eine wichtige Voraussetzung sei, um den Green Deal umzusetzen und die Wirtschaft der EU nachhaltig zu gestalten. Anfang des Jahres hat Eon angekündigt, bis 2040 klimaneutral zu werden. (amo)

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