Eon-Chef Teyssen: Die Klimaschutzagenda kommt in Folge von Covid-19 stark unter Druck.

Eon-Chef Teyssen: Die Klimaschutzagenda kommt in Folge von Covid-19 stark unter Druck.

Bild: © Marcel Kusch/dpa

Der langjährige Eon-Vorstandsvorsitzende Johannes Teyssen wolle seinen Ende 2021 auslaufenden Vertrag nicht verlängern, berichtete das "Handelsblatt" am Dienstag unter Berufung auf Unternehmens- und Aufsichtsratskreise. Teyssen könne sogar noch vor der Hauptversammlung 2021 seinen Platz räumen, hieß es weiter. Der Manager wolle gerne nach einer zweijährigen Pflichtpause 2023 Aufsichtsratschef bei Eon werden.

Der Konzern würde möglichst schon bei der Aufsichtsratssitzung am 15. Dezember über Teyssens Nachfolger entscheiden. Vorstandsmitglied Leonhard Birnbaum gelte als Favorit. Der Aufsichtsratsvorsitzende Karl-Ludwig Kley habe sich aber aber mehrere interne und vor allem externe Kandidaten angesehen, so das "Handelsblatt". Eon und Teyssen wollten sich dem Bericht zufolge nicht zu der Angelegenheit äußern.

Seit über zehn Jahren Eon-Vorstandschef

Teyssen ist seit Mai 2010 Vorstandsvorsitzender der E.ON SE. Der 61-jährige promovierte Jurist begann seine Laufbahn bei Eon 1989 beim Vorgängerunternehmen VEBA in der Stromerzeugung in Hannover mit verschiedenen Führungsaufgaben zuerst im Rechtsbereich und später im Großkundenvertrieb.

Der in Hildesheim geborene Manager trat 2004 in den Eon-Vorstand ein und verantwortete die Steuerung aller kunden- und marktbezogenen Themen. Von 2008 bis 2010 war Teyssen dann als stellvertretender Vorsitzender des Vorstands für das Management aller laufenden operativen Geschäfte des Gesamtkonzerns verantwortlich. (dpa/hil)

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