Beim ersten Zero-Waste-Spieltag der Berlin Recycling Volleys in der ersten Bundesliga waren acht Werstoffinseln im Innenbereich der Max-Schmeling-Halle installiert.

Beim ersten Zero-Waste-Spieltag der Berlin Recycling Volleys in der ersten Bundesliga waren acht Werstoffinseln im Innenbereich der Max-Schmeling-Halle installiert.

Bild: © CityPress GmbH / Florian Pohl

Nach sportlichen Großveranstaltungen gehen oft bis zu 100 Prozent des Mülls als gemischte Gewerbeabfälle in die thermische Verwertung. Dass es auch anders geht, hat der erste Zero Waste Spieltag des Bundesliga-Volleyballclubs Berlin Recycling Volleys in der Max-Schmeling-Halle gezeigt.

Der Anteil des Restabfalls konnte dort auf 31 Prozent gesenkt werden,  69 Prozent der Abfälle wurden als Wertstoffe in den Kreislauf zurückgeführt. An der sportlichen Großveranstaltung, einem Spiel der ersten Volley-Herren-Bundeliga, nahmen über 5000 Zuschauer teil.

"Trenn-Scouts" standen Publikum beratend zur Seite

Möglich wurde die konsequente Abfallvermeidung durch ein spezielles Abfalltrennsystem mit insgesamt acht Werstoffinseln, das die Berlin Recycling GmbH, eine Tochter der Berliner Stadtreinigung, in der Halle installiert hatte. Mitarbeitende von Berlin Recycling standen dem Publikum dabei als „Trenn-Scouts“ für Fragen zur korrekten Abfalltrennung zur Seite.

Die Veranstaltung ist eine Fortsetzung des ersten klimabewussten Spieltags, der zwei Jahre zuvor organisiert worden war. Bei diesem hatten die BR Volleys gemeinsam mit Berlin Recycling eine detaillierte Erhebung der CO2-Emissionen eines Heimspieltags vorgenommen und mit verschiedenen Aktionen auf die Bedeutung des Themen Klima- und Umweltschutz aufmerksam gemacht.

Die Erkenntnisse haben mittlerweile dazu geführt, dass zahlreiche Bausteine und Abläufe an den Heimspieltagen optimiert werden konnten.

Maßnahmenplan für weitere Optimierungen

Ziel ist es laut Pressemitteilung, die Heimspiele der BR Volleys in den kommenden Jahren kontinuierlich umweltfreundlicher und nachhaltiger zu gestalten und wichtige Erfahrungen und Erkenntnisse zu sammeln. Diese sollen die Grundlage für einen Maßnahmenplan bilden, die die Veranstaltungen des Volleyballvereins in den kommenden Jahren kontinuierlich umweltfreundlicher und nachhaltiger gestalten und als Vorbild für andere Sportevents und Veranstaltungsformate dienen sollen.

Sponsoring als Plattform genutzt

„Zero Waste wird genau dann spannend, wenn man versteht, was daraus wird und welchen Nutzen man persönlich daraus ziehen kann“, resümierte Sascha Förster, Geschäftsführer der Berlin Recycling GmbH. Berlin Recycling verstehe sich dabei nicht nur als Sponsor der BR Volleys. „Für uns ist es wichtig, einen Partner an der Seite zu haben, mit dem wir relevante gesellschaftliche Themen gemeinsam angehen können“, so Förster weiter.

Man habe die Plattform BR Volleys genutzt, um zu zeigen, was heute bereits möglich sei und wohin der gemeinsame Weg in den nächsten Jahren führen müsse. Mehr zu der Veranstaltung finden Sie hier und in diesem Aktionstrailer.  (hoe)

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