Der neue Vorstandsvorsitzende des Ruhrverbands, Norbert Jardin (von rechts) und die neue stellvertretende Vorstandsvorsitzende Antje Mohr mit dem scheidenden Vorstandsvorsitzenden Norbert Frece (links) und dem Essener Bürgermeister und Vorsitzenden des Verbandsrates Franz-Josef Britz.

Der neue Vorstandsvorsitzende des Ruhrverbands, Norbert Jardin (von rechts) und die neue stellvertretende Vorstandsvorsitzende Antje Mohr mit dem scheidenden Vorstandsvorsitzenden Norbert Frece (links) und dem Essener Bürgermeister und Vorsitzenden des Verbandsrates Franz-Josef Britz.

Bild: © Ruhrverband

Wechsel im Vorstand des Essener Ruhrverbands: Zum 1. November übernimmt Norbert Jardin den Vorstandsvorsitz beim öffentlich-rechtlichen Wasserwirtschaftsunternehmen. Der bisherige stellvertretende Vorstandsvorsitzende und Vorstand Technik löst in dieser Funktion den scheidenden Vorstand Norbert Frece ab, der Ende Oktober sein 65 Lebensjahr vollendet hat. Der promovierte Bauingenieur Jardin ist seit 1. März 2016 Teil des Vorstands des Ruhrverbands. Erstmals in der über 100-jährigen Geschichte des Verbands rückt zudem eine Frau in die Führungsspitze auf. Die promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin Antje Mohr übernimmt ab November die Vorstandsressorts Finanzen, Personal und Verwaltung und wurde außerdem zur stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden bestellt. Mohr war zuletzt als Gewerkschaftssekretärin der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft Verdi in Schleswig-Holstein tätig.

Schuldenberg mehr als halbiert

Die vielfältigen Verdienste des scheidenden Vorstandsmitglieds Norbert Frece hatte das Aufsichtsgremium des Ruhrverbands bereits vor kurzem bei einem Symposium auf der Zeche Zollverein gewürdigt. Frece war seit 1995 Personalvorstand, seit 2004 Finanzvorstand und seit 2016 Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. In diesen Schlüsselpositionen hat er unter anderem den konsequenten wirtschaftlichen Konsolidierungskurs des Verbandes mit verantwortet. Durch den aufgrund gesetzlicher Vorgaben notwendigen Ausbau der Kläranlagen und Niederschlagswasserbehandlungsanlagen hatte der Ruhrverband 2005 einen Schuldenberg von rund 1,1 Mrd. Euro angehäuft, der in den Folgejahren massiv abgebaut wurde. Aktuell liegt dieser bei weniger als 500 Mio. Euro. (hoe)

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