Die Aufteilung großer Stromnetze in Microgrids führt zu erheblichen Frequenzschwankungen, heißt es in einer neuen Studie.

Die Aufteilung großer Stromnetze in Microgrids führt zu erheblichen Frequenzschwankungen, heißt es in einer neuen Studie.

Bild: © Michael Raubold/Amprion GmbH

Die Europäische Union will in den kommenden Jahren 800 Mio. Euro in die Energieinfrastruktur investieren. Nach dem Vorschlag der Kommission haben die EU-Mitgliedsstaaten die Mittel aus dem Förderprogramm "Connecting Europe" (CEF) am Mittwoch in Brüssel bewilligt. Im Fokus seht der Ausbau und die Ertüchtigung des europäischen Stromverbundnetzes. Außerdem wurden vorrangig Projekte berücksichtigt, die auf die Verbesserung der Versorgungssicherheit und des Klimaschutzes abzielen und zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit beitragen.

Allein über 500 Mio. Euro fließen in Elektrizitäts- und Netzprojekte. Dabei geht es vor allem um die Synchronisation der Stromnetze im Baltikum. Noch hängen diese überwiegend am russischen Verteilungssystem, dank Subventionen in Höhe von  323 Mio. Euro soll sich das bald ändern. Weitere 91 Mio. Euro wurden für die Verbesserung der Netzverbindung zwischen Tschechien und der Slowakischen Republik genehmigt.

CO2-Verteilnetz im Hafen von Rotterdam

Als zweiten Förderschwerpunkt hält CEF 215 Mio. Euro für den Bau der Offshore-Gasverbindungsleitung zwischen Polen und Dänemark bereit. Auch die Entwicklung und Forschung rund um die Weiterverwertung von CO2-Emissionen wurde von der Energieunion mit 6,5 Mio. Euro berücksichtigt. Ein Projekt im Hafen von Rotterdam widmet sich dem Aufbau eines CO2-Verteilnetzes für Industrie und Gewerbe. (ls)

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