Die nach eigenen Angaben größte Energiegenossenschaft in Deutschland, Prokon Regenerative Energien (Prokon), meldet einen Wechsel im Vorstand: Ab Januar 2024 tritt Katharina Beyer an die Position von Andreas Neukirch, der in den Ruhestand geht. Die Diplom-Kauffrau verfüge über langjährige Erfahrung in der Windbranche und bringe umfassende Expertise im Management und der Strategieentwicklung mit, erklärt Prokon.
"Wir wollen Prokon noch wirksamer strategisch für die Zukunft und auf unsere Wachstumsziele ausrichten", sagt Petra Wildenhain, Aufsichtsratsvorsitzende von Prokon. " Für diese Ziele bringt die neue Vorstandskollegin mit ihren Qualifikationen die besten Voraussetzungen mit. An der Seite von Dr. Henning von Stechow schärft sie darüber hinaus den europäischen Blick von Prokon."
Knapp 40.000 Mitglieder
Prokon hat bislang 70 Windparks mit einer Gesamtleistung von über 800 MW in Deutschland, Polen und Finnland realisiert. Zu den Kernkompetenzen gehört nach Unternehmensangaben die Entwicklung, Planung und Realisierung von Windparks an Land sowie deren anschließende technische und kaufmännische Betriebsführung. Ebenfalls Kerngeschäft von Prokon ist die bundesweite Versorgung von privaten Haushalten mit Ökostrom.
Neuere Geschäftsfelder sind zudem die Entwicklung, Planung und Realisierung von Freiflächen-Photovoltaikanlagen sowie Biomethan-Anlagen. Die Energiegenossenschaft hat derzeit knapp 40.000 Mitglieder.
Verdopplung der Kapazitäten
Prokon sei ein sehr wichtiger Spieler im Markt für erneuerbare Energien, sagt Katharina Beyer und bekräftigt Prokons Ziel, in den kommenden Jahren die eigenen Erzeugungskapazitäten zu verdoppeln.
Zuvor hat Beyer in führenden Positionen bei Siemens Wind Power und Thyssenkrupp Industrial Solutions gearbeitet. Zuletzt verantwortete sie den Bereich Wind Asset Management Deutschland bei Statkraft Erneuerbare.
Fachlicher Background
Die neue Vorständin bringe einen hervorragenden fachlichen Background mit, der eine große Bereicherung für Prokon sein werde, betont Henning von Stechow, Vorstandsvorsitzender von Prokon. "Dazu kommt ihre hohe Problemlösungskompetenz und ihre kommunikative Stärke."
Der ausscheidende Vorstand Andreas Neukirch will Prokon als Mitglied erhalten bleiben. (jk)



