Der Aufsichtsrat des Bremer Kommunalversorgers SWB AG hat am Montag den Vertrag von Infrastruktur- und Finanzvorstand Timo Poppe (39) um weitere fünf Jahre verlängert. Poppe gehört seit der zweiten Jahreshälfte 2012 dem dreiköpfigen, früher auch vierköpfigen, SWB-Vorstand an und hatte bereits im April 2015 die erste Vertragsverlängerung bekommen. Zu seinem Verantwortungsbereich gehören die Verteilnetztochter Wesernetz sowie die Beteiligungen Hansewasser und Harzwasserwerke.
Der 39-Jährige baut auf folgende drei strategische Säulen in seiner verlängerten Amtszeit:
- Höhere Effizienz durch digitalisierte Prozesse,
- Erneuerung der Infrastruktur und auch den
- Fokus auf das Kerngeschäft.
Aufsichtsratschef Stefan Dohler, gleichzeitig Chef der Konzernmutter EWE aus Oldenburg, lobte, Poppe habe vor allem "Herzblut für das Unternehmen und den Gesamtkonzern" (EWE) gezeigt. Poppe war 2012 von EWE gekommen; er leitete dort als einer der jüngsten Energiemanager Deutschlands überhaupt unter anderem die Konzernentwicklung und war Generalbevollmächtigter für Infrastruktur. Das letztere Mandat gab er auch erst im April 2015 auf. 2011 hatte der EWE-Konzern entschieden, die damalige Doppelmandat-Strategie zur Integration der SWB in die EWE auslaufen zu lassen. (geo)



